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20 Postautos sind gänzlich ausgebrannt

Walter Schwizer hat in der Nacht zuschauen müssen, wie «seine» Postautos ein Raub der Flammen wurden. Radio Südostschweiz sprach am Morgen danach mit dem Chef von Postauto Ostschweiz. 20 Postautos sind komplett und drei teilweise ausgebrannt. Rein auf Seiten von Postauto betrage der Schaden rund 7,5 Millionen Franken, sagte Schwizer.

Gian Andrea
Accola
Donnerstag, 17. Januar 2019, 11:49 Uhr Grossbrand in Chur

Der Chef von Postauto Ostschweiz, Walter Schwizer, zeigte sich betroffen. «Wenn man den Schadenplatz und die zerstörten Postautos sieht, bleibt einem die Sprache weg.» Schwizer sprach von einem guten Team, dem es gelungen ist, den Postautobetrieb für Donnerstag aufrecht zu erhalten. «Primär fehlten uns Postautos», so Schwizer. Noch in der Nacht wurden Reservefahrzeuge oder reparierte Postautos aus dem Engadin und aus der Surselva nach Chur überführt, damit der Fahrplan am Donnerstag eingehalten werden konnte.

20 Postautos sind laut Schwizer komplett und drei teilweise ausgebrannt. «Rein Postautoseitig beträgt der Schaden rund 7,5 Millionen Franken.» Dieser sei versichert.

Bilder der Zerstörung. LESERREPORTER EMANUEL KÄLIN

Am Donnerstagmittag konnte Schwizer weiter informieren, dass der Postautobetrieb über das Wochenende sichergestellt sei. Dafür wurden von insgesamt 2500 Postautos aus der ganzen Schweiz einige nach Chur bestellt. Allenfalls müssen laut Schwizer bei Mitpartnern noch weitere Fahrzeuge gemietet werden. Was nicht korrekt sei an diesen Fahrzeugen, seien Kassasystem und Aussenanschriften.

Langfristig müssen für Graubünden 20 bis 25 neue Postautos bestellt werden. Schwizer rechnet mit einer Lieferzeit von acht bis zehn Monaten. Für nächste Woche ist zudem die Inbetriebnahme von vier längst bestellten, doppelstöckigen Postautos angekündigt. Diese kommen laut Schwizer zur rechten Zeit. (phw)

Die Feuerwehrmänner haben alles gegeben. LESERREPORTER EMANUEL KÄLIN

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