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3600 Unfälle beim Eislaufen - 9 von 10 Opfern sind Männer

3600 Personen verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr beim Eislaufen. In fast neun von zehn Fällen sind Männer betroffen. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) empfiehlt das Tragen eines Helms, um die Verletzungsgefahr klein zu halten.

Agentur
sda
Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:06 Uhr Bern
3600 Unfälle ereignen sich jedes Jahr auf Schweizer Eis. Wer beim Eislaufen einen Helm trägt, vermindert laut bfu das Risiko von schweren Kopfverletzungen. (Archivbild)
3600 Unfälle ereignen sich jedes Jahr auf Schweizer Eis. Wer beim Eislaufen einen Helm trägt, vermindert laut bfu das Risiko von schweren Kopfverletzungen. (Archivbild)
KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Bei der grossen Mehrheit der Unfälle handle es sich um Stürze, teilte die bfu am Donnerstag mit. Die häufigsten Verletzungen, die daraus resultierten, seien Prellungen, Schnitt- und Platzwunden, Knochenbrüche oder Gehirnerschütterungen. Die häufigsten in Mitleidenschaft gezogenen Körperteile sind Arm, Kopf und Knie.

Jede fünfte Verletzung ist laut Hochrechnung der bfu eine Kopfverletzung. Mit einem Helm würde das entsprechende Verletzungsrisiko halbiert, heisst es in der Mitteilung. 350 Personen könnten so jedes Jahr von Verletzungen und den damit verbundenen Folgen verschont bleiben.

In der aktuellen Sportkampagne der bfu wird das Tragen eines Helms beim Eislaufen empfohlen. Als weitere Schutzmassnahmen empfiehlt die bfu das Tragen von festen Handschuhen und anderer Protektoren wie Knie- und Handgelenkschütze. Stürzt ein Partner auf dem Eis, sei dieser unverzüglich loszulassen.

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