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In St. Galler Wäldern darf wieder grilliert werden

Als Folge der Regenfälle der letzten Woche hebt der Kanton St. Gallen das Feuerverbot in Wäldern und Waldesnähe auf. Das Wasserentnahmeverbot bleibt vorerst aber noch bestehen.

Südostschweiz
Dienstag, 04. September 2018, 16:04 Uhr Waldbrandgefahr gesenkt
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Der Kanton St. Gallen stuft die Waldbrandgefahr zurück und hebt das Feuerverbot auf.
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Der Kanton St. Gallen hebt das Feuerverbot im Wald und Waldesnähe auf. In der vergangenen Woche kam es über dem gesamte Kantonsgebiet zu ergiebigen Niederschlägen. Es fiel flächendeckend zwischen 40 bis 60 Millimeter Regen, heisst es in einer kantonalen Mitteilung. Die Situation in den Wäldern konnte sich deutlich entspannen und die merklich tieferen Temperaturen sorgen mittelfristig für keine Verschlechterung der Lage. Einem herbstlichen Grillausflug steht damit nichts mehr im Wege.

Die Abflussmengen in den meisten Bächen und Flüssen sind vorübergehend deutlich angestiegen. Die Grundwasserstände bleiben jedoch vielerorts sehr tief. Auch die Erträge der Quell- und Grundwasserfassungen haben sich noch nicht erholt. Das Amt für Wasser und Energie hat die kurzfristig verfügten Nutzungsbeschränkungen bei bewilligten oder konzedierten Wasserentnahmen aufgehoben. Die betroffenen Personen werden schriftlich benachrichtigt.

Der Gemeingebrauch ist seit der allgemeinen Bekanntmachung vom 27. Juli untersagt. Dieses Verbot bleibt vorerst bestehen, da bei kleinen und sehr kleinen Gewässern der Abfluss noch immer sehr tief ist. Kurzzeitige Entnahmen für das Befüllen von Viehtränkstellen sind erlaubt. Grössere Entnahmen für Alpen bedürfen einer Bewilligung des Amtes für Wasser und Energie. 

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