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In JEDEM Zeitungsbericht und Online-News lese ich, dass immer "noch nicht" abschätzbar sei, ob sich diese in meinen Augen unsägliche Werbeaktion (welche von GRF war jemals besser?) nun ein Erfolg oder Misserfolg für Bergün gewesen sei, ob es mehr oder weniger Logiernächte gäbe seither. Ich finde, bei diesen Kosten müsste sogar ein sehr markantes Plus resultieren, damit es sich unter dem Strich lohnt, wobei: das zahlt ja praktisch eh der Kanton (und zudem: GRF hat Zürcher Werbeagentur, kürzlich stand gross in der Zeitung, man solle GR-Firmen bevorzugen), spielt ja dann keine Rolle, scheint mir leider.
Die Behauptung, dass "noch immer keine Daten über Erfolg bzw. Logiernächte vorliegen" - was soll man daraus schliessen? Dass Bergün keine Monatsstatistiken fähig ist zu erstellen? Lernt man das nicht im ersten Grundbasisanfängerkurs für Hilfsbuchhalter?
Ausserdem forderte damals in der SO ein Tourismusprofessor aus St. Gallen (gemäss meinem Gedächtnis, müsste nochmal nachschauen) die Quellenangabe für die Behauptung, die dieser Werbeaktion angeblich die Legitimation geben sollte: Das Betrachten von schönen Fotos sei quasi zu schmerzhaft für die, die nicht dort anwesend sein könnten", deshalb müsse man das verbieten (eine Bevormundung ists so oder so, oder?).
Wurden diese Quellenangaben je präsentiert - oder war das nur eine unseriöse Behauptung, Fake News?
Meine Meinung: "Marketing" ist für mich inzwischen sehr negativ besetzt, eher ein Schimpfwort.
Von der SO erwarte ich (auch wenn es kein eigentlicher Investigativjournalismus ist), dass die Aufklärung über die Gretchenfrage, ob das Fotoverbot Bergün ein Erfolg oder Misserfolg war, "irgendwann" bald mal in der Zeitung steht.
Dem Beschwerdeführer, der "bestehen bleibt", danke ich. Eine positive Ausnahme der Regel muss man eigentlich sagen.

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