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Unsere hochverehrten Qualitätsmediem – ja, was wären wir denn ohne die? – stellen wieder so ziemlich alles total auf den Kopf.
1) "Freiheit für alle" sei das Ziel in Venezuela. Dieses Ziel haben aber Chavez und Maduro sehr weit verwirklicht. Im Gegensatz zu den Hardcore-Kapitalisten US-Pinochet, US-Poroschenko, US-Bolsonaro etc. etc. – und nun eben der US-Putschist Guaido.
2) Dass der britische Milliardär Richard Branson behauptet, es sei nicht hinzunehmen, dass in Venezuela es an Medikamenten mangle – ist Branson nicht berüchtigt für seinen gesunden Menschenverstand? – da müsste er nicht gegen den Sozialisten Maduro (erstmals Sozialer Wohnungsbau für Arme) sondern gegen die USA-Milliardärsclique kämpfen, die haben nämlich längerem schon dafür gesorgt, dass Venezuela keine Medikamente mehr bekommt – vergleiche Irak (noch vor dem illegalen US-Angriffskrieg gegen Irak) als durch US-Boykott, was ja eben auch eine Art von Krieg mit Toten ist, etwa eine halbe bis eine Million Kinder starben und Madeleine Albright, damals US-Aussenministerin, vor laufender Kamera auf die Frage, ob das verhältnismässig sei, antwortete, ja, diese vielen toten Kinder hätten sich gelohnt.
DAS nennen wir unsere "Freunde", deswegen sehe ich für Europa – das noch nicht einmal das Allergrundsätzlichste der US-Kriegsvorbereitungen gegen Russland zulasten natürlich Europas, begreifen will, auch die verzweifelten Hilferufe Putins, des Opfers Russlands, verhallen ungehört in Europa – dunkelschwarz.
https://www.infosperber.ch/Umwelt/Nationalrat-lasst-Revision-CO2-Gesetz…
Dass die "Aufrechterhaltung der Souveränität" Vorrang hat vor der Umwelt, scheint klar (auch wenn auf einem zerstörten Planet niemand souverän ist), bloss könnte es ein und dieselbe Partei sein, die beides anstrebt. Zudem müsste man erst mal wissen – und zwar korrekt – wer der Feind ist. Für mich nicht Russland (das selbst Opfer war im 2WK und ist), sondern jene, die uns Europäern nicht erst seit dem 2WK egoistisch mobbend soufflieren, Russland sei böse, dabei aber seit ihrem Bestehen (seit sie den ersten Fuss auf die Ostküste des Neuen Kontinents setzten) und zunehmend, in einem Totalitarismus/Kadenz andere verschlingen (via Finanzsystem, CIA, NSA, Militär), dass einem schwindlig werden könnte. Und für diese "Freunde" garantiert "US-Statthalter Macron des Neurömischen Grossreiches", Georgien die Souveränität (als ob je ein Land im Angesicht der USA souverän sein könnte). Was die Europäer tun, dürfte Hollywoodschocker übertreffen. Willy Wimmer veranlasste schon damals Helmut Kohl, aus einer US-Nato-Übung abzureisen, wo die USA Europa mit Atomwaffen zerstörten. Aber wen interessiert die blutige US-Historie? Wen interessieren US-Opfer wie Venezuela oder den Arzt Allende, lupenrein demokratisch gewählt in Chile und blutig ersetzt (am 9/11, es war ebenfalls ein Dienstag) durch den anerkannten US-Menschenrechtsexperten Pinochet.

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