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Ich kenne diese `Reisli` auch aus der Forschung. Bei uns wurde dann meist ein Ort ausgesucht, an den man als Privatperson nicht hinreisen würde, z.B. Santiago de Chile, Auckland in Neuseeland oder sogar Davos, wo man vom Flughafen kommend zweimal umsteigen muss.
Aus Höflichkeit besucht man die die Vorträge von guten Kollegen, obwohl man genau weiss, was der/die tut. Was vorgetragen wird, wurde in den allermeisten Fällen schon publiziert, d.h. man kann es leicht nachlesen; dafür muss man nicht nirgendwo hinreisen.
Für Discounts werden dann auch meist nur die teuren Hotels angegangen. Meist wird dann noch ein touristisches Programm angehängt, was dann oft als Teil des Business statt als Ferientage deklariert wird. ¨
Dass der persönliche Kontakt so wichtig ist, ist ein Mythos, zumal der erste persönliche Eindruck ja nicht automatisch positiv sein muss. Für junge, angehende Wissenschaftler würde es Sinn ergeben, um erste persönliche Kontakte zu knüpfen, aber für die hat`s meist kein Geld, jedenfalls nicht für weite Reisen.
Im Zeitalter der digitalen Möglichkeiten zur Kommunikation, für die ein Institut zusätzlich und immer vermehrt viel ausgibt, ist das ganze zum grössten Teil eine Riesengeldverschwendung und dient in erster Linie dem Vergnügen und der Eigenwerbung. Die sollten sich einfach schämen. Aber offensichtlich sieht man dies als gegeben an.

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