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Da wird vermutlich jeder Bündner und jede Bündnerin zustimmen, dass der Wildbestand reguliert werden muss, wenn ein Überbestand vorliegt. Die Fragen sind aber, wann gibt es einen Überbestand und wie kann dieser reguliert werden? Und genau da scheiden sich die Geister. Eine Regulierung des Wildbestandes noch bis in den Dezember hinein mit einer Sonderjagd finde ich den falschen Weg. Im Dezember, wenn bereits Schnee liegt und die Tiere kein Futter mehr finden oder nicht gefüttert werden dürfen (welche Politiker hatten diese Folteridee!) noch die Tiere mit einer Jagd herumscheuchen, das grenzt an Tierquälerei. Da muss es andere Wege geben. Wir hatten zwei strenge Winter, die den Tieren zugesetzt haben, ich lese nichts davon wie sich der Wildbestand dadurch reduziert hat. Man muss zuerst eine genaue und vertrauenswürdige Auslegeordnung machen auch bezüglich des Wildbestandes und dann über konkrete Massnahmen reden. Ich vertraue heutzutage den öffentlichen Verwaltungen nicht mehr. Da werden mit Fake-News Horrorszenarien an die Wand gemalt, obwohl keine vorhanden sind. Das aktuellste Beispiel sind die Fake-News des Bundesrates bezüglich der Heiratsstrafe.

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