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Liebe Frau Haldner,
ich danke Ihnen dass Sie sich bemüht haben einen so langen aufklärenden Leserbrief zu schreiben. Einerseits bin ich enttäuscht dass niemand einen Kommentar dazu geschrieben hat, aber zu selben Zeit auch froh, damit niemand Sie als “ Dumm oder Blödsinnige “ eingestuft hat, nur weil die selbe Person nicht fähig war Ihre Punkte zu diskutieren.
Wenn ich gewisse Sachen mit Freunden/ Bekannten versuche zu diskutieren ,sagt man mir auch meistens “ wir leben doch im Wohlstand “.
Oh, jetzt erinnere ich mich, den Wohlstand den man erarbeitet hat über die letzten 100 - 200 Jahre.
Meine “armen” Eltern und Geschwister, in einer Wohnung aufgewachsen mit einem Beton Boden in der Küche wie im Schlachthof, ohne heißes Wasser, ausser meine Mutter hat es selbst heiß gemacht mit Holz das man aus dem Fluss “ gefloetzt” hatte. Mit zwei Schlafzimmern und vier Betten für ein Familie von sieben , ohne Toilette in der Wohnung und natürlich ohne Dusche oder was ähnlichem. Wie hatte man sich gewaschen.... vermutlich sehr selten, und wenn schon dann stehend in einer Holzwanne und am Ende mit viel Wasser auf dem Beton Boden. Und Überkleider waschen meines Vaters ? Nach zwei Wochen tragen da war mehr Schmutz und Diesel als Gewebe.
Waren da auch Untermieter ? Oh viele, aber die Anzahl der “Russenkaefer” ( mein Mutter ) und der Mäuse hatte man ab und zu mal verringert mit kochendem Wasser in der Nacht ..
Leserinnen und Leser, war diese damalige Zeit auch ein Teil des heutigen “Wohlstands “ , oder wann hat der Schweizer Wohlstand denn angefangen. Und wenn heute so viel Geld zur Verfügung steht vom Staat für fremde Leute, da könnte man für meine gestorbenen Eltern auch ein großes Denkmal erstellen.
Ihnen liebe Priska Haldner kann ich leider nicht helfen, da ich vor vielen Jahren von dem Schweizerischen Wohlstand flüchtete
Aber ich denke an Sie, ich weine für Sie.

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