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Die Angst und Ohnmacht resultiert aus fehlendem Wissen über das Geld, mit welchem wir täglich zu tun haben.

Ich war „nur“ Realschüler aber dort lernten wir immerhin noch den Geldkreislauf, heute lernt man in der Schule offenbar nichts mehr über Geld?

Anders kann ich mir die falschen Vorstellungen nicht erklären. Viele betrachten Geld wie eine Art „Einwegticket“. Z.B der Rentner bekommt seine AHV gibt das Geld aus und dann existiert es nicht mehr. Dabei führen die Geldausgaben der Rentner genau wie die der Arbeitnehmer wieder zu Einnahmen in den verschiedensten Zweigen der Wirtschaft. Und in diesen Einnahmen sind auch der Anteil für Sozialversicherungen, KK und Steuern enthalten. Es folgen dann aus den Wirtschaftseinnahmen eine buchhalterische Aufteilung in die verschiedenen Positionen, darunter auch fragwürdige wie Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile, die es so gar nicht gibt. Alles Geld stammt ja aus dem gleichen Kuchen.

Problematisch ist, dass Maschinenarbeit und Auslandsarbeit nicht Sozialabgaben pflichtig ist. Dies ist das wahre Problem und nicht ein Ansteigen der Anzahl Rentner wobei von Banken, Versicherungen und Politikern masslos Panik geschürt wird und die Austritte aus der AHV die es auch nicht so wenige gibt meist nicht mal genannt werden.

Ein weiteres Problem ist das „Rentenalter“ welcher nach einer statistischen Lebenserwartung statt Anzahl Erwerbsjahre festgelegt wird. Nach nur einem Beitragsjahr hat man in der CH schon Anrecht auf Rente und wenn die nicht reicht springt die Ergänzungsleistung ein.

Am Ende bekommen diejenigen mit wenigen Beitragsjahren gleich hohe Renten wie diejenigen mit kleinen Löhnen und 40+ Beitragsjahren. Zur „Krönung“ werden bei denjenigen mit früher Erwerbstätigkeit noch die Jugendjahre (17-20) unterschlagen. Diese werden bei den Renten nicht mal angerechnet.

Was man aber immer im Hinterkopf haben sollte: Es gibt eine sogenannte Gesamtgeldmenge. Diese muss der Bevölkerungsgrösse des Landes angepasst sein. Alleine eine wachsende Bevölkerung erfordert auch eine wachsende Geldmenge, was auch mehr Schulden bedeutet, da der Grossteil des Geldes aus Bankschulden geboren wird, der Rest aus Bankinvestitionen.

Die Geldprobleme sind hauptsächlich den unzähligen „Kässeli“ und den damit verbundenen ökonomischen Spielchen zu verdanken. Entscheidend für den Wohlstand ist aber die Gesamtgeldmenge und nicht die einzelnen Kässeli.

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