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Diese Bierwanderungen (in den Bergen, wo eh schon Bergunfälle passieren) finde ich eine Schnapsidee.
Quasi Oktoberfeste auf noch mehr Locations und Termine verstreuen?
Sind "Alkohol und Musik Openair" (erinnert mich an Davos Bolgenplaza) gar "Gesundheitstourismus"?
Ich finde die "Strategien" im GR-Tourismus eh ernüchternd, falsch.
Notgedrungenerweise angesichts der Realität, hinweise ich hier zum x-ten Male auf mein Modell "Gesundheitstourismus auch für Einheimische" (vorbeugend, ätiotrop), Vorbild für die Welt; zwecks Aha- und Domino-Effekt.
Gute Frage: WER ist an der Gesundheit der Menschen interessiert? Ich denke, Industrie & Co. verdienen am Krankenwesen, nicht an Gesunden. Daher ist es eigentlich dumm von mir, einer Krankenkasse zu schreiben, was ich gerade vorhin machte, und deshalb hier ja abdrucken kann (Hinweis: ich hatte in meinem Erstschreiben lediglich vorgeschlagen, das in der Werbung präsentierte Naturideal im Alltag zu verwirklichen, aber noch keine Details meines Modells):
Sehr geehrter Herr (...),
danke, zu Ihrer Antwort:
Sie lehnen meinen Vorschlag ab "Nach eingehender Prüfung bei uns", (Name Krankenkasse) sei "unter anderem an den Kosten für Entspannungs- und Achtsamkeitstrainings beteiligt".
Ich frage, wozu in einer Wohnung, wo man unter Dauerlärm leidet (siehe WHO, siehe DIE ZEIT 1967, Dr. Theo Löbsack: "Folter unserer Zeit: Lärm"), "Entspannungs- und Achtsamkeitstrainings" sinnvoll sein sollen bzw. aus welchem Grund Sie in Ihrer Werbung "Hängematte in unberührter Natur" zeigen und nicht die gesundheitsschädliche Wohnen-Realität, in der die Mehrheit der Menschen in der Schweiz lebt (in jeder Mieterumfrage ist Lärm zuoberst in der Sorgenliste; der Beobachter anno 2000 berichtete, dass in einer Umfrage die Mehrheit 200 bis 500 Franken mehr pro Monat zahlen würde für eine ruhige Wohnung; während ich in meinem Modell aufzeige, dass solches Wohnen leicht machbar wäre)?
Mir geht es um Vorbeugung bzw. ätiotrope Behandlung, was zwar im (...)-Werbefilm "Naturidyll" kompetent zum Ausdruck gebracht wird, jedoch nicht in den (...)-Engagements (Realität), meines Wissens.
Vom rein geschäftlichen Standpunkt verstehe ich selbstverständlich, dass sich (...) an den Kosten "Entspannungs- und Achtsamkeitstrainings beteiligt. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Versicherungsdeckung." Jedoch betrachte ich das als blosse Umschichtung der bezahlten Kundengelder hinüber zu derlei Therapien. Die für mich entscheidende Frage, ob bzw. wieviel das den Kunden gesundheitlich nützt (Effektivität), stellt sich hier buchhalterisch nicht, Hauptsache der Saldo in Franken stimmt.
Bitte könnte (Name Krankenkasse) ihre Haltung gegenüber meinem Vorschlag nochmals überdenken? Nebenbei erwähnt, mein Engagement gründet auf tragischen Erlebnissen im Alltag; ich agiere ausschliesslich unentgeltlich (idealistisch).
Freundliche Grüsse
Wolfgang Reuss

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