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Nein, die Überlegungen von Herrn Stricker sind eben nicht richtig. Er schwimmt mit im Strom bei der Panikmache bei der Altersvorsorge. Ziel, dass möglichst viele Junge in privater Vorsorge ihr Geld liegen lassen.

Im aktuellen K-Tipp konnte man folgendes lesen:

Schwarzmalerei bei AHV und Pensionskassen

Das Vermögen der AHV stieg in den vergangenen Jahrzehnten ständig und belief sich per Ende 2019 auf 45 Milliarden Franken. Das ist etwa doppelt so hoch wie im Jahr 2000. Auf dem Anlagevermögen des AHV-Fonds erzielt sie gute Renditen.

Trotzdem prophe­zeien Politiker und ­Wirtschaftsvertreter der AHV fast wöchentlich eine rabenschwarze Zukunft. Sie stützen sich meist auf die zu pessimistischen Prognosen des Bundes.

Der K-Tipp hinterfragt diese düsteren Prognosen und zeigt Jahr für Jahr auf, wie es der AHV wirklich geht. So schloss das Vorsorgewerk auch im «Corona-Jahr» 2020 wieder im Plus ab. Aus dem Vermögen resultierte ein Gewinn von 1 Milliarde Franken.

Auch das Vermögen der Pensionskassen ist auf einem Allzeithoch. Ihre Reserven stiegen von 132 Milliarden im Jahr 2017 auf fast 165 Milliarden Franken per Ende 2019. Trotzdem sollen die Renten gekürzt und die Prämien erhöht werden.

https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/diese-themen-werden-den-k-ti…

Die AHV Statistik 2020 des BSV unterstreicht den K-Tipp Artikel.

https://www.vorsorgeforum.ch/bvg-aktuell/2021/5/31/ahv-statistik-2020.h…

Wie man dort sieht, keine Spur von Schieflage und daher braucht es auch keine "Rettung"
Auch spricht man stets nur von "Hilfe, die Babyboomer kommen".
Dass es genau die mittleren und späteren Babyboomer waren, welche Herr Stricker länger arbeiten lassen will, welche die angeblich zu hohen und zu frühen Renten der Generation der Veteranen und frühen Babyboomer "finanziert" hatten kümmert ihn nicht.

Auch rechnet man bei der ganzen Rentendiskussion die Sterblichkeit der jetzigen Rentner nicht mit ein.
Stattdessen gaukelt man mit statistisch geschönten, zu hohen Lebenserwartungen zukünftige Geldknappheit bei der Altersvorsorge vor.

Hier einige wenige Artikel die das aufzeigen:

https://www.vorsorgeforum.ch/bvg-aktuell/2021/4/6/sinkende-lebenserwart…

https://www.tagblatt.ch/schweiz/sozialwerke-das-grosse-corona-tabu-die-…

Dass auch ohne Corona die Sterbefälle in Folge Überalterung zunehmen werden sollte man in die Berechnung miteinbeziehen:

Bis 2045 wird die Zahl der Todesfälle aber stark ansteigen, prognostiziert das Amt, (BFS) und fast 100'000 pro Jahr erreichen.
Und das unterschlägt man in der Diskussion einfach, wo man doch beim Bund schon von der AHV im Jahre 2040 spricht.

https://pda.ch/die-zukunft-der-ahv/

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