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Sehr geehrter Herr Tribelhorn. Ihre Ausführungen mit den aufgezeigten Alternativen in Ehren, aber es wird Fälle und das sind nicht wenige geben, in denen diese Alternativen nicht zur Verfügung stehen oder der Hauseigentümer schlichtweg nicht die Finanzen hat, um seine Heizung umzurüsten. Ich rede jetzt mal fürs Berggebiet. Bestehende Mehrfamilienhäuser mit Erdwärme zu versorgen ist eine Utopie, da auf dem bestehenden Boden in den allermeisten Fällen zu wenig Platz für die notwendigen Bohrungen zur Verfügung steht. Mit Luft-Wasser-Wärmepumpen können Sie im Berggebiet kein Mehrfamilienhaus beheizen (zu wenig Leistung). Wärmeverbünde sind auch noch eine absolute Ausnahme. Für Pellet- und Holzschnitzelheizungen fehlt schlichtweg der Lagerplatz für das Brennmaterial. Contracting für eine Mehrfamilienhaus mit z.B. 8 Wohnungen. Das rentiert sich für die Contracting-Firma nicht bzw. die sind an so kleinen Anlagen kaum interessiert. Und last but not least: Denken Sie mal an ein Renternpaar ohne grössere Ersparnisse, das im eigenen abbezahlten Haus von der AHV-Rente und einer PK-Rente lebt. Wie sollen diese die Umstellung finanzieren? Banken geben Rentnern im Normalfall keine Hypotheken, oder aber verlangen sehr hohe nicht finanzierbare Amortisationen. Was sagen Sie diesem Rentnerpaar? Das CO2-Gesetz geht hier bedeutend zu weit. Ich befürworte, dass für Eigentümer, die umstellen wollen, grosszügige Förderbeiträge ausbezahlt werden. Ob ein Eigentümer aber umstellen will oder nicht, soll ihm überlassen werden. Ein Umstellungs-Diktat darf es jedoch nicht geben. Ueber Ausnahmefälle habe ich noch keine einzige Diskussion gehört. Wie stellt sich die Politik dazu? Mich würde das wirklich Wunder nehmen, weil darüber nicht diskutiert wird (siehe auch ihr Leserbrief).

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