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Am Dienstag, 29. April 2008 war ich mit meinem Boxerrüden Shiras bei uns in der Val Müstair in Fuldera d‘aint Richtung Tschierv auf der alten Hauptstrasse durch den Wald am Spazieren. Unmittelbar nach einer Kurve standen wir unverhofft am helllichten Tag einem Bären in einem Abstand von ca. 5m gegenüber! Mir waren kurz vorher grosse Fussspuren im Schnee aufgefallen, konnte aber diese nicht einordnen. Dank meinem Hund, der angeleint war und einen sehr guten Gehorsam hatte und beim mir blieb ohne Laut zu geben, ist Gottseidank alles glimpflich abgelaufen! Er hat uns während längerer Zeit gemustert, blieb aber stehen und hat sich dann gemütlich umgedreht und ist gegangen. Mir ist der Angstschweiss nur so runtergelaufen und ich hätte nicht gewusst, was jetzt zu tun wäre…
Man sagt die Bären seien scheu; schon gut und recht, aber wenn nun der Bär meinen Boxer angegriffen hätte, ja was nun?
Sich auf den Boden legen und zuschauen was passiert, wie es in einer Broschüre steht und von ein paar Superschlauen empfohlen wird?
Ich weiss wirklich nicht, was diese Leute studieren und solchen Unsinn von einer offiziellen Stelle wie beim WWF Graubünden zu lesen ist. Ich blieb noch lange wie angewurzelt stehen und machte dann mit zittrigen Händen noch ein paar Fotos.
Übrigens, sobald die Tiere ihre Scheu vor den Menschen verlieren, werden sie zu Problemtieren; seien es nun Bären, Wölfe oder Luchse!
MfG Giacumin Bass 7537 Müstair

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