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Man erinnert sich, dass es vor der Abstimmung zur Abschaffung der Sonderjagd immer hiess, die Wildbestände seien zu hoch und müssten mit der Sonderjagd reguliert werden. Nun liest man im obigen Artikel (Zitat) "Obwohl die Bestände des Schalenwilds in Graubünden stabilisiert sind ...", dass die Wildbestände bereits stabilisiert sind. Interessant, interessant. Das lässt den Schluss zu, dass das kantonale Amt und die Politik vor der Sonderjagdinitiative Falschinformationen verbreitet haben. Irgendwie hatte ich so was gespürt. Nun kommt die Wahrheit ans Licht und wiedereinmal wurde der Stimmbürger hinters Licht geführt. Ich frage mich, warum sich der Kanton und die Politik vor der Abstimmung dann so für die Sonderjagd eingesetzt haben, wenn die Bestände schon reguliert sind? Man kann sich das nur mit Klientelpolitik erklären. Die Jäger wollen mit ihren Gewehren herumballern und Jäger sind auch Wähler, die man als grosse Gruppe für sich behalten will. Die Politik ist heute ein dreckiges Geschäft, es wird unter Einsatz von allen Mitteln - auch falschen wie das obige Beispiel zeigt - nur Klientelpolitik gemacht, im vorliegenden Fall zu Gunsten der Jäger. Volk und Tierwohl sind nebensächlich. Ich finde es eine Frechheit, dass solche Leute in Verwaltung und Politik noch mit unseren Steuergeldern fürstlich bezahlt werden. Verwaltung und Politik sind dafür bezahlt, um fair und objektiv zu informieren, aber sicher nicht, um vor Abstimmungen Falschinformationen zu verbreiten. Ich habe sooo einen Hals!

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