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Keine Revision auf Grund von Schreckensprognosen

Erstens: Noch nie in der Geschichte hatte die AHV mehr Geld. Die seit Jahrzehnten prognostizierten Milliardendefizite in der AHV sind bisher nicht eingetroffen. Die AHV schloss auch die schwierigen Corona-Jahre 2020 und 2021 mit einem Plus von rund 2,5 Milliarden ab. Pessimistische Prognosen müssen seit Jahrzehnten nach oben korrigiert werden, das letzte Mal offiziell im Mai vom Bundesrat. Wir haben also Zeit.
Zweitens: Frauen bekommen durchschnittlich über 1500 Franken weniger AHV- und Pensionskassenrente. Jeden Monat! Und dies, obwohl sie mit meist unbezahlter Arbeit in Kinder- und Elternbetreuung wesentlich zum Erhalt unserer Gesellschaft beitragen. Und sie sollen mit einem Anteil von fast 70 % die sogenannte AHV-Rettung finanzieren? Zwei Mal Nein zu den AHV-Vorlagen.

Manfred Ferrari
12.09.22 - 12:04 Uhr
Leserbrief
Ort:
Malans
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Die Frauen bekommen gleich viel AHV-Rente wie Männer, wenn sie gleich viel arbeiten. Dass sie weniger Gesamtrente bekommen, liegt an der 2. Säule und diese muss getrennt angeschaut und revidiert werden.
Also gibt es keinen Grund, die AHV-Revision abzulehnen!! Darum ein sicheres "Ja" am 25.Sept.