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Graubünden benötigt Macher in der Regierung

Das vom Dachverband für Wirtschaft erstklassig organisierten Podium mit allen sieben Regierungsratskandidaten - es kann auf www.dwgr.ch in ganzer Länge gestreamt werden - hätte ein anderes Wahlergebnis verdient. Die am Schluss der Veranstaltung durchgeführte Umfrage offenbarte, dass viele im Publikum ihre Parteiinteressen in die elektronische Wahlurne warfen. Der parteilose Architekt Hans Vetsch hatte deshalb, obwohl er mit konkreten Vorschlägen zu Bürokratie-Abbau, Krankenkassenprämien und einer bestechenden Vision zur Verkehrsentlastung des Prättigaus - RhB-Autoverlad-Direktverbindung ab Landquart ins Engadin - auf der Bühne brillierte, keine Wahlchance. Ich kenne Hans Vetsch seit 55 Jahren und weiss deshalb, dass er ein kreativer Macher und trotz seines Alters keine «Graue Maus», sondern ein bodenständiger Unternehmer ist. Wie der Berichtverfasser Patrick Kuoni am Schluss folgerichtig vermerkte, ist aber erst am 15. Mai Zahltag, der die Bündner Bevölkerung hoffentlich mit einem Silberling wie Hans Vetsch als neugewählten Regierungsrat beschenkt!

Richard Fischer aus Brugg

Richard Fischer
29.04.22 - 08:36 Uhr
Leserbrief
Ort:
Brugg AG
Zum Artikel:
Von Direktverbindungen ins Engadin und Silicon Valley; Ausgabe vom 29.4.2022

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Die Macher in der Regierung sind diejenigen Regierungsräte, welche die letzten 21/2 Jahre mit Pandemie im Kanton Graubünden mit Weitsicht, Innovation und massgeschneiderten Lösungen sowohl für die Schulen als auch für unsere Volkswirtschaft bestens gelöst haben. Dies sind die bisherigen Regierungsräte Marcus Caduff, Jon Domenic Parolini und Peter Peyer. Sie verdienen eine klare Wiederwahl. Never change a winning team!