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Nino Schurter zeigt sich zum ersten Mal als «Fairtrail-Botschafter»

Nino Schurter zeigt sich zum ersten Mal als «Fairtrail-Botschafter»

Im Rahmen einer Kampagne von Graubünden Ferien wirbt der Mountainbike-Profi Nino Schurter für ein respektvolles Miteinander auf den Wanderwegen im Kanton.

Südostschweiz
vor 4 Monaten in
Wirtschaft
Respektvoller Umgang: Im ersten Video trifft Nino Schurter auf drei Wanderinnen und lässt ihnen den Vortritt.
Graubünden Ferien

In der neuen Kampagne von Graubünden Ferien «Fairtrail Graubünden» tritt der Bündner Mountainbike-Profi Nino Schurter als «Fairtrail Botschafter» auf. Laut Graubünden Ferien wirbt Schurter in mehreren Videos für ein friedliches Miteinander auf den Wanderwegen und demonstriert auch gleich wie dies möglich ist. Das erste Video ist am heutigen Mittwoch erschienen:

Laut Graubünden Ferien gelten auf den Wanderwegen folgende Regeln:

Wer mit dem Velo unterwegs ist, sollte…

…sich mit der Glocke frühzeitig bemerkbar machen.

…den Wandernden immer den Vortritt lassen.

…im Schritttempo passieren oder kurz absteigen.

Wer zu Fuss unterwegs ist, sollte…

…wissen, dass Wandernde Vortritt haben.

…zur Seite gehen, wenn genug Platz vorhanden ist.

…die Bikenden nicht unnötig behindern.

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Das finde ich eine typische falsche GRF-Strategie (wie Kampfkühe etc.): Statt Ordnung und Rechtssicherheit auf Grundwerte wie Gesundheit für (zahlende!) Gäste und Einheimische, eine Scheinlösung, die mich nur wütend macht.
Die Lösung KANN nur lautet: TRENNUNG der verschiedenen Kategorien; so wie es früher überall üblich war: auf Spazierwegen absolutes Fahrverbot! Gemäss heutigen Bikermoden müsste man halt für diese Gruppe, und nur diese, spezielle Bikerwege bereitstellen.
Hingegen die "Regeln" von GRF finde ich ähnlich quacksalberisch wie deren übrige Werbekampagnen.
Vor einigen Wochen erschreckte mich so eine heavy Hochton-Veloglocke im mucksruhigen Wald fast zu Tode, vermutlich auch, weil ich gerade versunken im Nachdenken/Träumen war (und ZNS samt Stresshormone-Herz dann besonders verletzlich sind) – das ist ja der Sinn des Waldes (Naherholungsgebietes): ENTSPANNUNG. Zudem war das eine schmale Passage, wo ich nur durch etwas Akrobatik am Abhang Platz machen konnte dem Drängler, der das Terrain ja übersah, dass es noch etwa 15 Meter schmal blieb, und ruhig hinter mir hätte bleiben müssen an der Stelle. Die deutliche Herzbeklemmung verging nicht auf meinem Restspaziergang.
Grundsätzlich sind Spaziergänge zu einer ständigen Habacht-Stellung, Spiessrutenlauf verkommen, das Gegenteil von Entspannung (als wären freilaufende Hunde nicht schon genug): Ich gehe nicht in den Wald zur stressigen Weiterführung meiner Velofahrten im Strassenverkehr, sondern um meine RUHE (!) zu haben, das Gegenteil von Glocken-Lärm, o-k-a-y GRF?
Sie sollten mal meine Spaziergänge nur schon der letzten Monate Revue passieren lassen (inklusive Rasern auf zwei Rädern), falls Sie es inkompetenterweise nicht eh schon geschnallt haben, dass Ihre "Regeln" bloss Papier sind, Papier ist geduldig – aber die harte Realität ist da DRAUSSEN.
https://freiwild-wanderer.webnode.com/
PS: Dass sich Nino Schurter für so was hergibt, finde ich recht unsympathisch.

Das finde ich eine typische falsche GRF-Strategie (wie Kampfkühe etc.): Statt Ordnung und Rechtssicherheit auf Grundwerte wie Gesundheit für (zahlende!) Gäste und Einheimische, eine Scheinlösung, die mich nur wütend macht.
Die Lösung KANN nur lautet: TRENNUNG der verschiedenen Kategorien; so wie es früher überall üblich war: auf Spazierwegen absolutes Fahrverbot! Gemäss heutigen Bikermoden müsste man halt für diese Gruppe, und nur diese, spezielle Bikerwege bereitstellen.
Hingegen die "Regeln" von GRF finde ich ähnlich quacksalberisch wie deren übrige Werbekampagnen.
Vor einigen Wochen erschreckte mich so eine heavy Hochton-Veloglocke im mucksruhigen Wald fast zu Tode, vermutlich auch, weil ich gerade versunken am Nachdenken/Träumen war – das ist ja der Sinn des Waldes (Naherholungsgebietes): ENTSPANNUNG. Zudem war das eine schmale Passage, wo ich nur durch etwas Akrobatik am Abhang Platz machen konnte dem Drängler, der das Terrain ja übersah, dass es noch etwa 15 Meter schmal blieb, und ruhig hinter mir hätte bleiben müssen an der Stelle. Die deutliche Herzbeklemmung verging nicht auf meinem Restspaziergang.
Grundsätzlich sind Spaziergänge zu einer ständigen Habacht-Stellung, Spiessrutenlauf verkommen, das Gegenteil von Entspannung (als wären freilaufende Hunde nicht schon genug): Ich gehe nicht in den Wald zur stressigen Weiterführung meiner Velofahrten im Strassenverkehr, sondern um meine RUHE (!) zu haben, das Gegenteil von Glocken-Lärm, o-k-a-y GRF?
Sie sollten mal meine Spaziergänge nur schon der letzten Monate Revue passieren lassen (inklusive Rasern auf zwei Rädern), falls Sie es inkompetenterweise nicht eh schon geschnallt haben, dass Ihre "Regeln" bloss Papier sind, Papier ist geduldig – aber die harte Realität ist da DRAUSSEN.
PS: Dass sich Nino Schurter für so was hergibt, finde ich recht unsympathisch.

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