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Die Ideen sprudeln weiter

Die Ideen sprudeln weiter

In 2017 hat die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG das Projekt «Gesamtkonzeption (Mineral-) Wasserpositionierung» ins Leben gerufen. Dieses würde sich Ende November zu Ende neigen. Es geht nun aber doch weiter.

Südostschweiz
vor 3 Monaten in
Aus dem Leben
Ein Teil des Mineralwasserprojekts ist die sogenannte Miraculaua-Flasche.
PRESSEBILD / R. DUPERTUIS

Vor drei Jahren ist das Projekt «Gesamtkonzeption (Mineral-)Wasserpositionierung», das sich rund um Mineral- und andere Wasser dreht, von der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) ins Leben gerufen worden. Nun geht das Projekt, mit dem die Region Unterengadin ihre Wasserwerte strategisch auffrischen will, in die nächste Runde, wie es in einer Mitteilung heisst.

Beauftragt, um weiterzumachen

In diesen Tagen wäre das Projekt offiziell zu Ende gegangen. Jedoch sei schon früh ein Weg gesucht worden, um das Projekt mindestens zwei Jahre zu verlängern, sagt Martina Stadler, Direktorin der Ferienregion Engadin - Samnaun - Val Müstair. «Wir haben schon viel erreicht. Das Potenzial ist jedoch noch nicht ausgeschöpft und die Ideen sprudeln auch noch weiter.» Und tatsächlich: Die Gemeinde Scuol, die seit Beginn in das Projekt involviert ist, hat nun den Auftrag für die nächste Runde gegeben.

Geplant sei, die in den vergangenen drei Jahren entstanden Elemente und Infrastrukturen, wie beispielsweise die Mineralwasserwege oder die Miraculaua-Flasche zu unterhalten und weiterzuführen, so Stadler. Zusätzlich müssten einzelne bereits bestehende Projekte einem Feinschliff unterzogen werden.

Neue Projekte sind geplant

Nebst den bestehenden Projekten sind aber auch neue Aktionen geplant. Laut den Verantwortlichen sollen zwei Projekte bis 2022 einen speziellen Platz im Gesamtprojekt erhalten. Dabei sollen der Kurpark Vulpera reaktiviert und die Quellen im Val Sinestra zugänglich gemacht werden.

Des Weiteren seien auch buchbare Wasser-Pauschalen für Gäste, welche sich mit dem Thema Wasser auseinandersetzen möchten, sowie eine neue Wasser-Wanderung in Planung. Aber auch die Kunstszene möchte das Thema aufgreifen und beispielsweise einen Raum für temporäre Aktionen zum Thema schaffen. (paa)

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Ideen sprudeln? In Mineralwasserflaschen, sogar solchen aus Glas, wurde Mikroplastik gefunden, das Wasser aus dem Wasserhahn ist generell reiner (strengere gesetzliche Vorschriften als bei Getränkeabfüllern) und ohne die ganze Logistikumweltbelastung, und für die Gesundheit sind tiefere Mineralstoffgehalte in Wasser eh besser. Zudem würde ich mich vermehrt ums Klima kümmern, auf dass das ganze Wasser nicht eines Tages verdunstet ist auf Nimmerwiedersehen (statt Kreislauf).