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Fake-News unserer Stromkonzerne

Ich kann es nicht mehr lesen. Stromkonzerne beklagen sich, dass alpine Solaranlagen nicht rentabel betrieben werden können. Wenn die Stromkonzerne sämtliche Erstellungskosten selber tragen müssten, wird das vermutlich stimmen. Nun ist es aber so, dass unsere "klammen" Stromkonzerne 60% der Erstellungskosten als Subvention vom Bund erhalten. Sie müssen somit nur noch 40% selber finanzieren. Und mit diesen 40% soll eine Anlage nicht rentabel betrieben werden können? Der Strom aus solchen Anlagen wird zu Marktpreisen in der Schweiz verkauft und nicht etwa mit einem 60%-Rabatt für die Strombezüger, da diese eigentlich die Subventionen finanzieren. Ich als privater PV-Anlagen-Betreiber hätte vom Bund auch gerne 60% Subvention. Private speist der Bund jedoch mit lausigen 10-15% ab. Die Aussage unserer Stromkonzerne gehört für mich in die 10 besten Fake-News in der Schweiz. Und alle glauben sie, unsere Politiker mit eingeschlossen. Die Stromkonzerne wollen uns für blöd verkaufen. Sie wollen einfach die Zitrone noch etwas mehr auspressen, damit ihre Profite steigen. So ist es und nicht anders.

Peter Meister
13.08.25 - 11:37 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
In Sufers entsteht doch keine alpine Solaranlage, Online, 12.08.25
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