Hochseilartist Freddy Nock holt sich im Engadin den Weltrekord Nummer 3

Hochseilartist Freddy Nock hat sich heute im Engadin den dritten von sieben anvisierten Weltrekorden geholt. Er stieg ungesichert auf dem Seil der Diavolezza-Bahn bei Pontresina zur Bergstation auf 2989 Meter über Meer hoch.

Pontresina. – Auf einer Strecke von 3574 Metern bewältigte Freddy Nock den längsten und höchstgelegenen Seillauf, den jemals ein Akrobat absolvierte. Der 46-jährige Extremartist überwand in zwei Stunden und 20 Minuten einen Höhenunterschied von 882 Metern sowie Steigungen zwischen 26 und fast 53 Prozent.

Am höchsten Punkt seiner Seilwanderung mit einer Balancestange befand sich Nock 180 Meter über dem Boden. Rund 500 Schaulustige verfolgten den Weltrekord-Lauf auf dem Seil mit einem Durchmesser von knapp sechs Zentimeter, wie Nocks Management mitteilte.

Nächster Rekord mit Lauf talwärts

Den nächsten Rekord nimmt Nock morgen Mittwoch ebenfalls im Engadin in Angriff. Am Seil der Corvatsch-Bahn bei Silvaplana wagt er den längsten und höchstgelegenen Seillauf talwärts.

Die Seilläufe im Engadin sind Teil von Nocks Projekt «sieben Rekorde in sieben Tagen». Mit der Aktion will der Artist ein Unesco-Projekt in Bangladesch mit 70 000 Franken unterstützen.

Begonnen hat der Akrobat seine Weltrekord-Tour letzten Samstag in Deutschland auf der Zugspitze, danach folgte gestern der Lauf auf dem Seil der Feuerkogel-Bahn in Ebensee in Österreich. (sda)

Autor: online@suedostschweiz.ch
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Quelle: südostschweiz