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Chur

An der Fachhochschule Graubünden in Chur wird ausgebildet und geforscht. 1600 Studierende besuchen Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge. In diesem Blog geben Studierende, Dozenten und Mitarbeiter Einblicke in den Hochschulalltag und in Themen, welche sie gerade beschäftigen.

Von Marcel Hanselmann

Seit nun mehr vier Monaten lädt das TechLab der HTW Chur Bibliothek jeden Mittwochabend Technikbegeisterte dazu ein, zusammen spannende Projekte zu realisieren.

Was haben wir schon alles gemacht?! Hier folgt ein selektiver Überblick:

Raspberry Pi und Co.

Wir haben verschiedene Microcontroller wie den Raspberry Pi, Micro Bit, Arduino MKR, Nordic Thingy auf Herz und Nieren getestet.

Andreas wählte den Raspberry Pi, da er diesen Microcontroller noch nicht kannte. Er wagte sich an ein LED-Beispiel, das abwechselnd eine von 3 LED-Lampen aufleuchten liess und gleichzeitig die Nummer der LED (die LED wurden von 1 bis 3 durchnummeriert) auf dem Bildschirm ausgab.

Die zweite Gruppe erstellte mit dem Arduino MKR 1000 eine Internet-of-Things-Anwendung, bei der man beim einen Arduino auf eine Taste drücken konnte und die dann die LED des zweiten Arduinos aufleuchten liess. Die Verbindung wurde über das intergierte WIFI-Modul des Arduinos hergestellt.

Urban zeigte uns, was man alles mit dem Micro:Bit machen kann. Den Mirco:Bit kann man entweder wie eine Programmiersprache wie Javascript oder Python programmieren oder man macht es sich leicht und programmiert ihn mit einem Tool ähnlich wie Scratch, wo man ohne Programmierkenntnisse einfach nur Programmierteile zusammenfügen kann.

: Ein kreatives Durcheinander! (Eigenes Foto)
Oculus Go

Dann gabe es mehrere Abende mit der Oculus Go. Wir haben zum Beispiel gespielt: mit einer Achterbahn App (Epic Roller Coasters), einem Wild-West-Shooter (Dead and Buried) oder mit der Google Street View ähnlichen VR App Wander. Später auch noch Multiplayer mit Dead and Buried (man duelliert sich auf offener Strasse) und gemeinsam an einem Minigolfspiel (Cloudlands: VR Minigolf). Siehe für eine Übersicht hier.

Oder wir zeigten einen ganzen Tag lang im Foyer der HTW verschiedene VR-Apps und Filme. Ein Renner bei den Apps waren die Filme «Henry» und ein Panda Video. Viele Besuche kamen nur, um den süssen Igel und die Pandas zu sehen. Alle die, die Oculus-Go-Brille auf hatten, wollten sie gar nicht mehr ablegen.

Was die sich wohl anschauen? (Eigenes Foto)
Wordpress Blog und A-Frame

Martin Vollenweider, Dozent des Multimedia Lehrgangs, zeigte uns wie man einen Wordpress-Blog erstellt. Dieser TechLab-Abend war super besucht, weil eine Klasse gerade an der Aufgabe dran war, einen Blog erstellen zu müssen. Alle konnten am Ende des Abends einen Blog vorweisen, manche sahen sogar professionell aus.

An einem zweiten Abend zeigte uns Martin auch noch, wie man mit A-Frame kinderleicht coole VR-Apps erstellt. A-Frame ist ähnlich wie HTML aufgebaut und kann daher sehr einfach bedient werden. Wir kreirten ein Weltall mit einer rotierenden Erde, die wir dann anschliessend auf der Oculus Go in VR betrachteten.

Unsere A-Frame App (Eigenes Foto)
Roboter Ubtech Alpha

Einem Roboter das Laufen beizubringen, kann doch nicht so schwer sein, oder?

Martin nahm sein Sohn Daniel mit, der schon gleich fasziniert dem Roboter mittels der Software Bewegungen vorgab. Die Software erlaubt zwei Vorgehensweisen. Einerseits kann man jedes Glied des Roboters mittels der Angabe des Winkelwertes/ oder mittels eines Sliders drehen, eine einfachere Variante andererseits ist der sogenannte Readback-Modus, worin man die Gelenke des Roboters von Hand bewegen kann und sie so in eine neue Position versetzen kann. Diese neue Position wird dann als Zustand gespeichert. So kann man dem Roboter auch komplexe Bewegungsmuster beibringen.

Dass er dann aber auch Laufen kann, das ist eine ganz andere Sache. Denn es gilt nicht nur das Gleichgewicht des Roboters zu bewahren, sondern auch dafür zu sorgen, dass er nach Vorwärts läuft und nicht rückwärts. Was schwerer ist als es scheint. Bei uns klappte dies leider auch nach mehrmaligen Versuchen nur halbherzig. Wenigstens haben wir ihm noch eine Melodie beigebracht, zu der er sich dann bewegen konnte.

So gut gestanden ist er nie! (Bild von der Ubetch-Webseite

Mehr Infos zu den einzelnen Abenden sind auf der Facebook-Seite der HTW Bibliothek zu finden.

Immer war es ein Riesenspass, sich mit den Gadgets, Tools, Programmiersprachen auseinanderzusetzen. Es ist schön zu sehen, dass das TechLab regelmässig Besucher anzieht.

Wir werden in den nächsten Wochen so weiterfahren und freuen uns schon auf zukünftige, tolle TechLab-Abende.

Das jeweilige Programm ist im Intranet der HTW Chur zu finden oder kann direkt in der Bibliothek mitgenommen werden.

Marcel Hanselmann ist Mitarbeiter der HTW Chur Bibliothek und leitet das TechLab. Es findet jeden Mittwochabend 17 Uhr im SIL Gruppenraum Hauptgebäude A statt.

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