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Alpat an der nationalen Handelsmesse

Südostschweiz
25.04.22 - 17:00 Uhr
Pressebild

Für ein Jahr schlüpfen die Schülerinnen und Schüler der EMS in Schiers in die Schuhe von Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie beraten über Strategien, Produktvariationen, Verkauf, Marketing und Finanzen. Im  nationalen Wettbewerb von YES (Young Enterprise Switzerland) treten sie ausserdem gegen andere Mini-Unternehmen an. Einmal pro Woche berichten die Jugendlichen hinter den Mini-Unternehmen hier von ihren Erfahrungen.

 

Es war soweit: Die nationale Handelsmesse von YES (Young Entreprise Switzerland) stand vor der Tür. Sie fand im Shopville Einkaufszentrum im Hauptbahnhof in Zürich statt. Wir hofften, mehr zu verkaufen als bei der regionalen Handelsmesse in Abtwil.

Um 9.30 Uhr kamen wir in Zürich an, bauten unseren Stand auf und richteten ihn ein. Um 11 Uhr fing die Messe an. Dieses Mal hatten wir nur etwa 40 Flaschen dabei - da wir an der letzten Handelsmesse nicht viele Kundinnen und Kunden ansprechen konnten. Auch an diesem Tag kämpften wir um die Kundschaft. Nicht nur wir hatten Mühe, Kundinnen und Kunden an unseren Stand zu locken - anderen YES-Gruppen erging es genauso. Die meisten Leute eilten gestresst an unseren Ständen vorbei, ohne uns zu beachten. Dass wir eine gewisse Linie nicht überschreiten durften, um Kundinnen und Kunden anzusprechen, stellte ein weiteres Hindernis dar. Diese Vorschrift von YES erschwerte uns das Verkaufen zusätzlich. Trotz alldem gelang es uns, einigen Personen unser Produkt näherzubringen.

Gegen 14 Uhr wurden wir auf Herz und Nieren geprüft: Der Pitch, das Verkaufsverhalten und das Interview standen an. Als erstes befragte uns die YES-Jury zum Thema geistiges Eigentum. Wir beantworteten unter anderem Fragen zum Personen- und Designrecht. Auf alle Fragen hielten wir eine Antwort bereit. Gleichzeitig lernten wir viel dazu. Danach ging es mit dem Pitch weiter. In fünf Minuten stellten wir unser Unternehmen den Programme Managern von YES vor. Wir deckten Themen wie Finanzen, Lerneffekte, Geschäftsgang und so weiter ab. Nach dem Pitch fühlten uns die Programme Manager auf den Zahn. Wir konnten die meisten Fragen überzeugend beantworten. Auch wenn wir bei einigen Themen Probleme hatte, konnten wir sie dennoch meistern.

Zum Schluss testete die Jury unser Verkaufsverhalten. Wir mussten eine Verkaufssituation inszenieren und einen «preissensiblen Kunden» mit guten Argumenten überzeugen, unser Produkt zu kaufen. Auch dies gelang uns recht gut. Danach ging es wieder an das Verkaufen. Am Ende konnten wir knapp 25 Flaschen veräussern. Da es wirklich schwierig war, Kundinnen und Kunden anzusprechen, sind wir sehr zufrieden mit dieser Absatzmenge.

Als Nächstes widmen wir uns wieder der Produktion. Wir haben eine Zusage vom Unternehmen Ritter Schumacher erhalten und dürfen unser Produkt bei einem Geschäftsanlass vertreiben.

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