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Weniger, dafür schwerer verletzte Wintersportler im Kantonsspital

Zwar sind am Kantonsspital Graubünden im Februar weniger verletzte Wintersportler eingeliefert worden. Dafür waren mehr Patienten schwerer verletzt.

Südostschweiz
Montag, 14. März 2016, 11:23 Uhr 130 Rega-Einsätze
Das Kantonsspital Graubünden behandelte im Februar zahlreiche verletzte Wintersportler. Archivbild

Im Februar haben zahlreiche Wintersportler aus der ganzen Schweiz die Bündner Wintersportorte besucht. Nun sind die Sportferien zu Ende.

Ferienzeit ist auch Unfallzeit. Das Kantonsspital Graubünden in Chur behandelte heuer zwar 15 Prozent weniger verunfallte Wintersportler als im vergangenen Jahr. Wie Christoph Sommer, Chefarzt der Unfallchirurgie, auf Anfrage von Radio Südostschweiz sagte, waren es diesen Februar 260 Pistenverletzte. Wie jedes Jahr verzeichnete das Kantonsspital mit Beginn der Zürcher Sportferien aber eine Zunahme der Unfälle.

 

Die Zunahme des Anteils an schwereren Verletzungen führt Sommer auf den Neuschnee in der zweiten Februarhälfte zurück. Dieser hätte weichere Pisten und eine schlechtere Sicht mit sich gebracht.

 

Während den Sportferien von 13. bis 28. Februar flog die Rega in Graubünden 80 Einsätze für Wintersportler, im ganzen Februar waren es in Graubünden 130 Einsätze für Wintersportler, wie ein Sprecher der Rega am Sonntag auf Anfrage mitteilte. (so)

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