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Strommangellage und mancanza: Diese Wörter haben Graubünden bewegt

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat das Deutschschweizer und Rätoromanische Wort des Jahres gekürt.

Agentur
sda
29.11.22 - 06:00 Uhr
Aus dem Leben
Sparen, um der Strommangellage vorzubeugen. Das Thema ist nicht nur bei den Läden, wie hier in Bern, angekommen. (Archivbild)
Sparen, um der Strommangellage vorzubeugen: Das Thema ist nicht nur bei den Läden, wie hier in Bern, angekommen. (Archivbild)
KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Strommangellage, der Schutzstatus S und das Frauen-Ticket prägten den Diskurs in der Deutschschweiz 2022 am stärksten, wie die ZHAW am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Eine zehnköpfige Jury hat schliesslich die Rangierung vorgenommen.

Selbst wenn die Strommangellage nicht zwingend eintreffen muss, wurde sie häufig in der Politik und den Medien erwähnt. Die Lage bleibe unsicher, heisst es in der Mitteilung. Ein dunkler, kalter Winter drohe den Schweizer Stuben weiterhin.

Auch in den anderen Landessprachen wurden Wörter des Jahres gekürt. Auf Rätoromanisch ist es «mancanza» («Mangel»). Auf Französisch «boycotter» («Boykott»), und auf Italienisch «penuria» («Mangel»).

Das Departement Angewandte Linguistik der ZHAW in Winterthur analysiert die Schweizer Diskursdatenbank Korpus Swiss-AL und bestimmt jeweils pro Sprache die Wörter, die häufiger verwendet wurden als in den Jahren zuvor.

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