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So solltet ihr euch bei einer Begegnung mit dem Wolf verhalten

So solltet ihr euch bei einer Begegnung mit dem Wolf verhalten

Es gibt Tage, da läuft nichts wie geplant. Damit ihr euch in allen misslichen Lagen zu helfen wisst, gibt es die #sofunktionierts-Artikel. Heute: Was tun, wenn euch ein Wolf begegnet?

Nicole
Nett
07.05.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben
Sie leben in vielen Teilen der Südostschweiz: Begegnet man einem Wolf, sollte entsprechend gehandelt werden.
Sie leben in vielen Teilen der Südostschweiz: Begegnet man einem Wolf, sollte entsprechend gehandelt werden.
Symbolbild Unsplash

Präsenter denn je: Der Wolf ist in der Südostschweiz in aller Munde. Er sorgt für Unstimmigkeiten und Schlagzeilen. Die Wolfsrudel wachsen und es werden immer mehr Wolfsichtungen gemeldet. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass ihr mal einem Wolf auf freier Wildbahn begegnet. Laut dem Amt für Jagd und Fischerei sind Wölfe grundsätzlich nicht gefährlich und sie meiden den Kontakt zu den Menschen. Kommt es dennoch zu einer Begegnung, ist das richtige Verhalten das A und O. Wir geben euch sechs Tipps, wie ihr bei einer Begegnung mit dem Wolf am besten vorgeht.

#1 Abstand halten

Begegnet ihr auf einem Spaziergang plötzlich einem Wolf, dann haltet Abstand. Versucht nicht, euch anzunähern, um ihn zu beobachten oder zu fotografieren. Aber: Rennt auch auf keinen Fall davon. Das könnte nämlich den Verfolgungsinstinkt auslösen. Sollte sich der Wolf euch nähern, bleibt ruhig stehen, macht euch gross und versucht, ihn dadurch einzuschüchtern. In so einem Fall sollte man eher einen Schritt auf das Tier zugehen, als schüchtern zurückzuweichen. 

#2 Rückzug machen

Wölfe sind Wildtiere. Wenn ihr ihnen begegnet, zeigt Respekt und lasst den Tieren ihren Freiraum für den Rückzug. Versucht nicht, den Wolf anzulocken oder euch anzunähern. Das könnte ihn in die Enge treiben und verunsichern. Schlimmstenfalls reagiert er dadurch aggressiv.

#3 Ruhig bleiben

Keine Panik! In aller Regel zeigen Wölfe nicht viel Interesse am Menschen und lassen ihn in Ruhe. Ziehen sie sich jedoch nicht von allein zurück, sprecht laut oder klatscht in die Hände. Dadurch macht ihr euch bemerkbar und der Wolf sollte von allein das Weite suchen.

#4 Nicht füttern

Wölfe sollten auf keinen Fall mit Futter angelockt werden. Unterwegs, aber auch in Siedlungsnähe sollte man vermeiden, Essensresten liegen zu lassen. Solche Futterquellen riecht ein Wolf mit seiner feinen Nase von Weitem und sie locken ihn automatisch an. Wiederholt sich dieses Ereignis, kann ein problematisches Verhalten des Tieres die Folge sein, weil es sich an den Menschen gewöhnt. Schlimmstenfalls kann dies dazu führen, dass er einen Menschen verletzt.

#5 Hund anleinen

Seid ihr mit euerem Vierbeiner unterwegs, dann solltet ihr ihn schnellstmöglich anleinen. Obwohl Hunde mit den Wölfen verwandt sind, können sie für Wölfe Eindringlinge ins eigene Revier sein. Je nachdem betrachten sie Hunde auch als Beutetiere. Deshalb solltet ihr euren Hund unter Kontrolle behalten und bestenfalls an die Leine nehmen. 

#6 Wildhut informieren

Habt ihr euch von der Begegnung mit dem Wolf in Sicherheit gebracht, solltet ihr umgehend die Wildhut über die Begegnung informieren. So kann frühzeitig gehandelt und Schlimmeres verhindert werden. Findet ihr ein vom Wolf gerissenes Wildtier, sollte dies ebenfalls dem lokalen Wildhüter gemeldet werden. Hier eine Auflistung der Bündner Wildhüter.

Das Bündner Amt für Jagd und Fischerei hat ein Merkblatt publiziert, welches die korrekten Verhaltensregeln mit dem Wolf aufzeigt.

Nicole Nett schreibt und produziert hauptsächlich Geschichten für «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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Gottseidank sind diese edlen Tiere wieder präsent. Sie gehören hierher und wir müssen sie akzeptieren. Ich bin schon einmal einem Wolf begegnet und wir haben beide langsam das Weite gesucht. Es war ein tolles Erlebnis so ein Tier in der Natur anzutreffen.

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