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Rätoromanisch büffeln am Fusse des Zürichbergs

Nirgendwo sonst – ausserhalb von Graubünden – wird der Erhalt der vierten Landesprache so gepflegt wie in Zürich. An der Universität Zürich ist Rätoromanisch seit den 80er ein fester Bestandteil.

Jürg Abdias
Huber
19.09.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Rund ein Drittel aller Rätoromaninnen und Rätoromanen lebt heute ausserhalb des Kantons Graubünden. Etwa 1320 davon sind in Zürich zu Hause. Somit ist die grösste Stadt der Schweiz die Hochburg der Bündnerinnen und Bündner, welche die vierte Landessprache sprechen. Damit die Sprache in Zürich erhalten bleibt, gibt es einige Angebote Rätoromanisch zu lernen und mehr über die Kultur zu erfahren. Wie zum Beispiel an der Universität Zürich. 

Seit Mitte der 80er-Jahre kann man das Nebenfach «Rätoromanische Sprach- und Literaturwissenschaft» am Fusse des Zürichbergs studieren. Von Iso Camartin 1985 ins Leben gerufen, trat Clà Riatsch 2001 die Nachfolge an und gab 2018 den Stab dem Engadiner Rico Valär weiter, der seither Professor für Rätoromanische Literatur und Kultur an der Universität ist. 

Zurzeit sind zwischen 15 und 20 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Warum Valär schon früher von Zürich begeistert war, was im Fach genau behandelt wird und warum die Studierenden das Fach belegen, erfahrt ihr im obigen Video. 

Jürg Abdias Huber ist Multimediaredaktor bei «suedostschweiz.ch». Der gelernte Kaufmann aus der Stadt Zürich hat Multimedia Production studiert und lebt im Herzen von Chur. Er arbeitet seit 2018 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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