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New Work – Zukunft unserer Arbeit

Das 3. Wissenschaftscafé der Saison beleuchtet die Zukunft unserer Arbeit. Wie verändert sie sich durch den technologischen, digitalen, aber auch gesellschaftlichen Wandel?

Leben & Freizeit
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06.06.22 - 04:30 Uhr

«New Work ist eine grosse Chance für periphere Regionen. Sowohl die Abwanderung wie auch der Fachkräftemangel können damit adressiert werden.» (Jon Erni)

Unsere Arbeit verändert sich aufgrund der Digitalisierung. Stichworte wie Homeoffice, Coopetition, Start-up-Kultur oder Diversity prägen unsere Arbeitswelt zunehmend und lösen Begeisterung, aber auch Ängste aus. Doch was bedeutet «New Work»? Wie und wo werden wir in Zukunft arbeiten? Wer wird arbeiten? Wie gehen wir als Gesellschaft damit um, dass vielerorts Roboter unsere heutige Arbeit schneller, präziser und emotionslos erledigen? Und welche Arbeit werden wir als Menschen nie aus den Händen geben können und wollen?

Die Zukunft der Arbeit auch in Graubünden diskutieren:

  • Maurus Blumenthal, Direktor Bündner Gewerbeverband, Chur
  • Jon Erni, Gründer miaEngiadina, Präsident GRdigital, Scuol/Chur
  • Vera Herzmann, Evolutionary Catalyst, dwarfs and Giants Schweiz, Bern
  • Dr. med. Dipl. Theol. Michael Pfaff, Ärztlicher Direktor/Chefarzt Clinica Holistica Engiadina, Susch

Moderation: Barbara Haller Rupf, Geschäftsführerin Academia Raetica, Davos

Trendforscher Matthias Horx und das Zukunftsinstitut erforschen seit Jahren die Megatrends unserer Zeit. Einer der 12 identifizierten Megatrends ist «New Work», unsere künftige Arbeitswelt, geprägt durch neue Gesellschaftmodelle und Digitalisierung, beschleunigt durch die Coronakrise. Letztere hat dem Wandel der Arbeit gehörig Schub verliehen: wir lernten in kürzester Zeit von zuhause aus zu arbeiten und uns zu bilden. Dadurch verschwamm der Unterschied zwischen «Zuhause» und «Arbeit» für einige Wochen zunehmend oder sogar gänzlich. Wir hinterfragten unsere Werte und unsere vorherige Arbeitsweise. Heute, zwei Jahre später, ist die Coronakrise in den Hintergrund gerückt. Für einige von uns sind aber neue Arbeitsformen geblieben, und wir möchten sie nicht mehr hergeben.

Wie alle Neuerungen hat auch «New Work» Schattenseiten und Verlierer: 2013 waren 47% aller Jobs in den USA gefährdet, von Robotern übernommen zu werden. Gleichzeitig waren vor knapp zehn Jahren 60% unserer Jobs der nächsten Jahre noch gar nicht erfunden (Frey & Osborne, Oxford University).

Amerikanische Studien zeigen bis 2029 unter anderen die Entstehung der folgenden 21 neuen Berufe:

zvg. HSLU
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Was lösen diese neuen Berufsbezeichnungen bei Ihnen aus? Neugierde, Freude, Angst, Verzweiflung, Kopfschütteln, Lachen, Ungläubigkeit, Tatendrang…

Das Wissenschaftscafé «New Work – Zukunft unserer Arbeit» sucht Antworten auf Fragen wie:

  • Was verstehen wir unter «New Work»?
  • Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sind künftig gefragt?
  • Wie sehen Unternehmen der Zukunft aus?
  • Wie, wo und was arbeiten wir? – und welche Tätigkeiten verschwinden?
  • Welche Chancen und Gefahren entstehen für Individuen und Unternehmen?
  • … und was heisst das für den Wirtschaftsstandort und Bergkanton Graubünden?

Im B12 diskutieren Expertinnen und Experten mit ihrem Publikum. Hören Sie zu und diskutieren Sie mit!

Bild: Academia Raetica
Bild: Academia Raetica
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