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«Ich überlege mir, was die Welt am meisten bewegt»

Aus dem Leben
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Ursula Leuthold ist Nachhaltigkeitsbeauftragte bei INTEGRA Biosciences in Zizers. Bevor die Biologin anfing, sich dort für einen ökologischeren Betrieb einzusetzen, lebte sie ihre vielfältigen Talente in drei anderen Funktionen aus. Die Geschichte einer begabten Frau und einer Arbeitgeberin, die individuelle Karrierewege fördert.

Begonnen hat alles vor 16 Jahren, als Ursula Leuthold gerade zum dritten Mal Mutter wurde. Die gelernte Immunologin suchte eine Teilzeitstelle in der Region und fand sie beim Biosciences-Unternehmen INTEGRA in Zizers, welches innovative Pipetten und Laborprodukte herstellt. Ihre erste Aufgabe bestand darin, Betriebsanleitungen zu schreiben. Eine bis heute spannende Arbeit, so Ursula Leuthold, weil sie so jedes neue Produkt bis ins letzte Detail kennen lerne.

«Mir wurde alles ermöglicht und das in Zeiten, in denen die Begriffe Homeoffice und flexible Arbeitszeiten noch Fremdwörter waren», erzählt sie. Dass sie nicht für immer Betriebsanleitungen schreiben würde, war für die Biologin aber auch klar. Und für ihre Vorgesetzten auch, denn sie erkannten ihre vielfältigen Talente.

Marketingfachfrau, Produktmanagerin, Nachhaltigkeitsbeauftragte

Es zog die Forscherin in die Marketingabteilung, wo sie die Pipetten und Laborgeräte auf verschiedenen Online-Plattformen vorstellte, Internet-Anzeigen erstellte und Marketingdaten auswertete. Danach beriet sie als Produktmanagerin Verkaufs-Mitarbeitende auf der ganzen Welt. «Unsere Kundschaft kommt aus der Biologie. Wir sprechen dieselbe Sprache.»

Vor fünf Jahren änderte sich nochmal alles. In einer Biochemie-Tagung ging es um das Thema Abfallverwertung. Ein Anliegen, das Ursula Leuthold sehr am Herzen liegt. So sehr sogar, dass sie Anfang 2020 von der Geschäftsleitung zur Nachhaltigkeitsbeauftragten ernannt wurde. «Für die Umwelt setze ich mich privat und politisch schon seit über 35 Jahren mit Herzblut ein», sagt Ursula Leuthold. «Dass ich das jetzt auch beruflich machen darf, ist einfach schön.»

Mit einem grünen Mindset in eine grüne Zukunft

Pipettenspitzen produzieren viel Abfall. Was kann man dagegen tun? «Eine ganze Menge», erzählt die Nachhaltigkeitsbeauftragte. «Wir haben Verpackungen für unsere Pipettenspitzen entwickelt, die einerseits viermal mehr Spitzen halten und zusätzlich den Plastikabfall drastisch reduzieren. Auch unsere Nachfüll-Einsätze sind sehr kunststoffsparend.» Damit nicht genug. Gerade arbeitet die Aktivistin an einer Recycling-Allianz, um gemeinsam mit anderen Pipetten-Herstellern das Entsorgen von Material umweltfreundlicher zu gestalten. «Das langfristige Ziel, das wir alle bis spätestens 2050 erreichen müssen, ist Netto Null.»

Nebenbei erfasst sie zusammen mit dem ETH Start-Up «myclimate» den gesamten Carbon-Footprint des Unternehmens. Gar keine einfache Aufgabe, denn neben dem Zusammentragen der Daten aus den beiden Hauptstandorten in Zizers und Hudson (New Hampshire, USA) sowie fünf weiteren Verkaufsstandorten weltweit liegt die Schwierigkeit darin, kein noch so kleines Detail zu übersehen. «Wenn ein Gerät 300 Bauteile hat, muss ich das Material jedes Einzelteils angeben, damit der CO2-Ausstoss erfasst werden kann. Hinzu kommt der ganze Versand unserer Produkte und unsere Geschäftsreisen.»

Ein nachhaltig ansteckendes Engagement

Ihre Ziele und Projekte kann Ursula Leuthold selbst gestalten. «Ich überlege mir immer, was die Welt gerade am meisten bewegt. Langfristig gesehen sind das die Klimakrise, der Plastikabfall im Meer und die Erhaltung der Biodiversität.» Kein Wunder, dass sich die passionierte Forscherin auch beim derzeit im Bau befindlichen INTEGRA Campus in Zizers für ein grünes Mindset einsetzt. «Neben Magerwiesen für die Bienen würde ich gerne das Dach begrünen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schafft darunter ein kühleres Raumklima und hält das Regenwasser zurück.»

Ihr Engagement steckt an: Mitarbeitende von INTEGRA wohnen durchschnittlich 21 Kilometer von Zizers entfernt. 40 Prozent der Kilometer zum Standort werden jetzt umweltfreundlich mit Velo, E-Auto, ÖV oder zu Fuss zurückgelegt.

Wenn Ursula dann doch mal einen Tapetenwechsel braucht, wendet sie sich ihrem ersten Tätigkeitsfeld zu: den Bedienungsanleitungen. Die schreibt sie nämlich immer noch gerne.

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