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Glasbläser Muja: «Es hat schon viele Scherben gegeben»

Am 25. und 26. November füllen sich die Churer Gassen anlässlich des 35. Weihnachtsmarktes. Unter den Ausstellern ist auch Glasbläser Muja zu finden. Wir durften ihn vor dem Markt besuchen.

Nicole
Nett
23.11.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben
Immer zu einem Witz bereit: Glasbläser Fred Meyer, bekannt als Muja, stellt Glas in allen Variationen her.
Immer zu einem Witz bereit: Glasbläser Fred Meyer, bekannt als Muja, stellt Glas in allen Variationen her.
Bild Nicole Nett

Fred Meyer, bekannt als Muja, stellt seit 50 Jahren mit viel Leidenschaft und Humor Glas her. Sein Laden befindet sich beim Obertor in der Churer Altstadt. Früher arbeitete Muja bei der Ems-Chemie, dann machte er sich selbstständig. Angefangen habe er damals mit diversen Geschenkartikeln. Nun verkaufe er viele Glas-Steinböcke oder sonstige Markenzeichen von Graubünden.

«Es hat schon viele Scherben gegeben», verrät der 84-Jährige. Doch nicht nur die Zerbrechlichkeit, sondern auch die Hitze spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung: Das Glas wird beim Erwärmen 1000 bis 1200 Grad warm. Mit einem Sauerstoff-Propan-Gemisch kann es verformt und geblasen werden. Nach der Erwärmung muss das Glas für 10 bis 15 Minuten abgekühlt werden. Das Glas fasziniert Muja und täglich verfolgt er mit viel Liebe zum Detail seine Arbeit.

Mit unserer Videoreportage bekommt ihr Einblick in seinen Laden und ein Besuch im Atelier zeigt euch einen Blick hinter das Schaufenster des Glasbläsers:

Video Nicole Nett

Nicole Nett schreibt und produziert hauptsächlich Geschichten für «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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