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Freibäder «zum Bersten voll» - Chur knapp am Hitzepodest vorbei

Die Hitze hat am Samstag viele Menschen ins Wasser gelockt. Das Freibad Marzili in Bern verzeichnete 15'000 Besucherinnen und Besucher. Für Sonntag dürfte die Bilanz ähnlich ausfallen.

Agentur
sda
19.06.22 - 11:48 Uhr
Aus dem Leben
Das Flussbad Letten an der Limmat in Zürich war am Samstag beliebt.
Das Flussbad Letten an der Limmat in Zürich war am Samstag beliebt.
KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Das Marzili in der Stadt Bern zählte die Besucherinnen und Besucher erstmals mit Zugangssensoren, wie Anlagenchef Beat Wüthrich zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Für Sonntag rechnete er mit ähnlich vielen Menschen. Nur würden sie wohl nicht so lange verweilen wegen des Werktags darauf.

Das Strandbad Mythenquai am Zürichsee war am Samstag «zum Bersten voll», sagte ein Verantwortlicher. Aufgrund eines neuen Kassensystems lagen ihm die aktuellsten Zahlen nicht vor. Er schätzte, dass am Samstag 9000 bis 10'000 Personen im Mythenquai schwimmen gingen.

Wärmste Prognose unter anderem in Graubünden

Wie Meteonews am Sonntag mitteilte, war es in Altdorf mit 32,3 Grad am wärmsten. Gefolgt von Oberriet (31,0 Grad), Vaduz (30,8 Grad) und Chur (30,4 Grad).

SRF Meteo rechnete für das Wochenende für den Raum Basel, das untere Aaretal, das Rhonetal oder das Churer Rheintal mit Spitzenwerten von 36 oder gar 37 Grad. Die bisherigen Juni-Rekorde betrugen beispielsweise in Basel 36,9 Grad (im Jahr 1947), in Koppigen 36,5 Grad (2019) und in Sitten und Genf je 36,4 Grad (2019 respektive 1950).

Die Badis seien überall voll, sagte ein Verantwortlicher des Zürcher Flussbads Unterer Letten. Die Anzahl Gäste würden sie nicht mehr publizieren. Ob Unterer oder Oberer Letten - es sei schwierig, den Überblick zu bewahren, da die Menschen überall in den Fluss springen würden. Wenn es heiss sei, seien die Badis am Anschlag, schlussfolgerte er.

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