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Es ist nie zu spät, um anzufangen

Am Mittwochabend hatten die Business and Professional Women (BPW) Davos Klosters im Hotel Sport in Klosters zu einem Referat zur beruflichen Vorsorge geladen.

Davoser
Zeitung
09.09.22 - 11:55 Uhr
Aus dem Leben
Julia Conrad (GKB Klosters, l.) und Tanja Schumacher (GKB Maienfeld) teilten ihr Wachwissen.
Julia Conrad (GKB Klosters, l.) und Tanja Schumacher (GKB Maienfeld) teilten ihr Wachwissen.
zVg

Frauen würden im Schnitt über 37 Prozent weniger Alterskapital verfügen als Männer, eröffneten die Expertinnen der Graubünder Kantonalbank ihre Ausführungen. «Frauen fangen aber auch rund zehn Jahre später damit an, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern», sagten sie weiter. Gesetzlich seien sie im schweizerischen Drei-Säulen-System zwar nicht schlechter gestellt, statistisch aber schon. Zurückzuführen sei das oft auf Arbeit in Teilzeit oder im Niedriglohnsektor, wo der sogenannte Koordinationsabzug es vielfach verunmögliche, sich eine Altersrente anzusparen, die auch nach der Pensionierung ein selbstbestimmtes Leben erlaube. «Darum ist es wichtig, nicht das Thema aus übergrossem Respekt gar nicht erst anzufassen oder es sogar an den Partner zu delegieren», mahnten die Fachfrauen.

Sie standen auch nach dem Referat noch für Fragen zur Verfügung, denn aus den inidividuellen Situationen heraus gab es deren anschliessend sehr viele. «Wir haben heute Abend sehr viel gelernt», hiess es zum Schluss vonseiten der Besucher. «Das sind Informationen, die man sonst nirgends erhält.» Ganz wie es die Expertinnen empfahlen: «Im Leben sind nicht alle Situationen vorhersehbar, darum muss man sich mit den Finanzen frühzeitig auseinandersetzen.»

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