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Es ist astronomischer Herbstanfang

Am Freitagmorgen um genau 03.03 Uhr ist auf der Nordhalbkugel der Erde astronomischer Herbstanfang. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, Tag und Nacht sind auf der gesamten Erde gleich lang und dauern dann jeweils 12 Stunden.

Agentur
sda
21.09.22 - 10:48 Uhr
Aus dem Leben
Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Laufe eines Jahres. Die Tag-und-Nacht-Gleiche gibt es im März und im September, wenn die Erdachse der Sonne weder zu- noch weggeneigt ist.
Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Laufe eines Jahres. Die Tag-und-Nacht-Gleiche gibt es im März und im September, wenn die Erdachse der Sonne weder zu- noch weggeneigt ist.
Meteonews

Die Sonne geht genau im Osten auf und genau im Westen unter, wie Meteonews am Mittwoch weiter mitteilte. Diese die Tag-und-Nacht-Gleiche wird demnach auch Äquinoktium genannt.

Zu der Tag-und-Nacht-Gleiche kommt es zweimal im Jahr, beim Frühlingsbeginn zwischen dem 19. und 21. März und beim astronomischen Herbstbeginn auf der Nordhalbkugel zwischen dem 22. und 24. September.

Am Freitag um 03.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit überquert die Sonne den Himmelsäquator südwärts. Durch die gegen die Ekliptik geneigte Erdachse lehnt sich die Nordhalbkugel in den kommenden Wochen mehr und mehr von der Sonne weg. Der Einstrahlungswinkel wird dadurch flacher, die Tage werden kürzer und die Nächte länger.

Jeden Tag vier Minuten weniger

Dies geschieht zu dieser Jahreszeit besonders schnell - zurzeit gehen laut Meteonews täglich rund vier Minuten Tageslänge verloren. Später im Herbst verlangsamt sich das wieder, bis schliesslich die Sonne in diesem Jahr am Mittwoch dem 21. Dezember um 22.48 Uhr exakt über dem südlichen Wendepunkt steht und auf der Nordhalbkugel der astronomische Winter beginnt.

Für die Meteorologen ist der Herbst allerdings schon drei Wochen alt, wie Meteonews weiter schrieb. Die Unterscheidung zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten habe statistische Gründe.

In der Meteorologie werden demnach für die Aufzeichnungen immer ganze Monate verwendet, sodass die Zeiträume identischen bleiben. Im Gegensatz dazu sind die Start- und Endpunkte bei den astronomischen Jahreszeiten leicht variabel, was für die Wetterstatistik ungeeignet ist.

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