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Einige Ideen für eine bessere Welt…

… oder: Was so im Religionsunterricht diskutiert wird. Unter diesen Titeln reichte Pfarrerin Claudia Bollier Hülsen nach­folgenden Text ein, welcher im Rahmen des Religionsunterrichts an der SAMD entstand. Die DZ gibt diesen im Wortlaut wieder.

Davoser
Zeitung
26.09.22 - 12:03 Uhr
Aus dem Leben
Auch dies ist eine Einsendung an die Redaktion. DZ-Leserin Nicole Niederhauser schreibt dazu: «Am Montagabend hatte ich das Glück, die Milchstrasse von Davos Platz aus fotografieren zu können».
Auch dies ist eine Einsendung an die Redaktion. DZ-Leserin Nicole Niederhauser schreibt dazu: «Am Montagabend hatte ich das Glück, die Milchstrasse von Davos Platz aus fotografieren zu können».

Was haben die prophetischen Texte der Bibel mit der heutigen Realität zu tun? Dieser Frage gingen die Jugend­lichen der 2. Mittelschulklasse im Religionsunterricht nach. Sie lasen die Texte aus dem Buch Amos, der Schöpfungsgeschichte, Jesaja, den Briefen von Paulus und anderen und überlegten sich, was sie selber zu den Themen Schutz der Erde oder Gerechtigkeit zu sagen hätten.

Zum Thema Umweltschutz steht in der Bibel, wir sollten die Erde bebauen, sie jedoch auch bewahren. Die Mädchen fanden dazu neuere Zitate, wie zum Beispiel das von José Manuel Barroso: «Es ist billiger, den Planeten jetzt zu schützen, als ihn später zu reparieren». In heutiger Sprache heisst dies für die Jugendlichen: «Macht einfach das Licht aus, wenn ihr den Raum verlässt. Benutzt den öffent­lichen Verkehr, geht zu Fuss einkaufen und ändert etwas: euch selber.» (Ursina, Amy und Silvana.)

Die Jungs fanden: «Die Plastiksäcke sollten viel teurer sein, und wenn man schon fliegt, dann sollte man auch länger am Zielort bleiben». Zudem wollten sie eine Pflichtsteuer einführen: «5 Franken pro Person und Monat zugunsten der Hungerhilfe». (Sandro und Moreno). Gerechtigkeit ist auch ein wichtiges biblisches Thema: Es gibt keine Unterschiede zwischen den Menschen. Die Jugendlichen fanden: «Alle Menschen sollten die gleichen Rechte auf Bildung, Nahrung und Freiheit bekommen.» (Mattia und Alec).

Prophetinnen und Propheten wurden nicht immer gehört. Doch wer weiss: Vielleicht lässt sich ja dennoch hin und wieder eine Idee zur Verbesserung der Welt umsetzen.

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