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Eine Bündner Landfrau tischt auf

Eine Bündner Landfrau tischt auf

Bereits zum 15. Mal bekochen sich sieben Frauen aus der ganzen Schweiz in der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche». Mit von der Partie ist auch Regula Schmid aus Tschappina. 

Jasmin
Schnider
05.11.21 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Regula Schmid wohnt zusammen mit ihrem Mann Ralph und zwei Kindern in Inner Glas (Tschappina). Auf ihrem Hof bewirtschaften sie Grauvieh, zudem betreibt Schmid einen eigenen Hofladen.

Schmid wollte schon immer einmal in der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» mitmachen. Kochen sei ihre Leidenschaft und sie habe auch gerne Gäste. Zudem verfolge sie die Sendung jedes Jahr gerne: «Die Sendung ist authentisch und zeigt, wie das Leben ist.» Deshalb habe sie sich angemeldet. Anfangs kam das nicht überall gut an, besonders ihr Mann war eher skeptisch, so Schmid. Als die Dreharbeiten dann aber losgingen, habe die ganze Familie mitgemacht und alle hätten Spass gehabt.

Freundschaften fürs Leben

Für die Bündner Bäuerin ist klar, dass sie jederzeit wieder bei der Sendung mitmachen würde. «Das war ein einmaliges Erlebnis, welches mir niemand nehmen kann», schwärmt Schmid. Die Filmcrew habe bereits nach kurzer Zeit zur Familie gehört und auch mit den anderen Landfrauen verstehe sie sich gut. Gemäss Schmid haben sie eine Whatsapp-Gruppe und tauschen sich regelmässig miteinander aus. Sie stehe jedoch auch mit jeder Teilnehmerin persönlich in Kontakt und ist überzeugt: «Da sind Freundschaften entstanden, die ewig halten.»

Nicht nur Vergnügen

Die Teilnahme sei aber auch mit viel Aufwand verbunden, so Schmid. Der Aufwand der Dreharbeiten sei enorm. Diese endeten gemäss der Bäurin erst vergangene Woche. Begonnen hatten sie bereits im Juli mit einem ersten Kennenlernen mit dem Produktionsteam und den sechs weiteren Teilnehmerinnen. Im August folgte ein Fotoshooting auf Schmids Hof sowie der Dreh des Show-Openers und schliesslich wurde noch «Regulas Woche» aufgezeichnet.

Dafür begleitete ein Kamerateam die Familie während einer Woche im September. «Am Anfang dachte ich noch an die Kamera und dass ich gefilmt werde, aber schnell blendete ich diese aus», sagt Schmid. So wurde auch die eine oder andere Panne gefilmt, verrät die Bäuerin gelassen. «Pannen gehören dazu. Schliesslich soll die Sendung authentisch sein und die Leute dürfen nicht das Gefühl haben, dass alles perfekt ist.» So ist es gut möglich, dass auch einmal eine unordentliche Küche zu sehen sei.

Welche Ausschnitte es schliesslich in die Sendung geschafft haben, weiss jedoch Schmid nicht. Das wird sich erst am Freitagabend zeigen. Sie ist sich aber sicher: «Die Sendung kommt bestimmt gut.»

In der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» treffen jeweils sieben Landfrauen aufeinander. Jede Woche lädt eine, die anderen Mitbewerberinnen zu einem Abendessen ein und versucht, sie mit dem zu überzeugen, was Stall und Boden ihrer Heimat hergeben. Die diesjährige Staffel begann am Freitag, 29. Oktober und endet mit dem grossen Finale am Freitag, 17. Dezember. Weitere Infos zur Sendung gibt es hier

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