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Die OL-Begeisterten kamen in Scharen

Die ersten zwei Tage des OL-Weltcupfinal-Wochenendes brachten feuchte und daher rutschige Verhältnisse und anspruchsvolle Routen, die die Weltcup-Finalistinnen und -Finalisten zu absolvieren hatten.

Pascal
Spalinger
05.10.22 - 17:00 Uhr
Aus dem Leben
Der Feuerwehrverein hatte alle Hände voll zu tun.
Der Feuerwehrverein hatte alle Hände voll zu tun.
Pascal Spalinger

Ein grosses Orientierungslauf-Fest wurde es jedoch erst durch die vielen OL-Begeisterten, die an den parallel zum Weltcupfinal stattfindenden nationalen OLs an den Start gingen. Rund 1500 nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen und den Stars der Szene so nahe zu sein wie sonst nie. Am Samstag wurden die Wettbewerbe auf der Madrisa durchgeführt, und wer nicht vor Ort sein konnte, der konnte das Geschehen im Fernsehen verfolgen. Darüber waren wohl auch die Verantworlichen von Madrisa und Destination Davos Klosters begeistert, denn die Bilder, die um die Welt gingen, zeigten nicht nur die Schwierigkeit des Geländes, sondern vor allem auch die herrliche Umgebung.

Für die sonntäglichen Rennen wechselte man dann ins Gebiet Höhwald, wo nicht nur ein ansehnliches Zielgelände, sondern darum herum auch ein ziemlich grosses Zeltdorf entstanden war. Das Wetter war besser als tags zuvor, und es entwickelte sich eine eigentliche Wettkämpfer-Prozession hinauf Richtung Drusatscha. Natürlich wurde nicht nur gerannt, sondern auch konsumiert. Auch dafür waren die Organisatoren bestens ausgerüstet: Man konnte sich an verschiedenen Ständen bedienen lassen, und der Feuerwehrverein hatte in seiner Festbeiz alle Hände voll zu tun.

Das OK hatte auch sonst an alles gedacht: Der Zieleinlauf war sehr gut angelegt, sodass eine grosse Anzahl Schlachtenbummler ihre Favoriten anfeuern konnten. Und selbst sanitäre Anlagen standen genügend zur Verfügung: «Mami, da stehen ja 26 Toi-Tois», wusste ein Dreikäsehoch zu berichten.

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