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So bringt ihr eure Haustiere sicher durch den Herbst

So bringt ihr eure Haustiere sicher durch den Herbst

Der Herbst kann für Haustiere ungemütlich werden. Wir haben ein paar Tipps gesammelt, was eure Vierbeiner für die Übergangszeit von euch brauchen.

Südostschweiz
15.10.21 - 15:52 Uhr
Aus dem Leben
Gewappnet für den Herbstspaziergang: So kommt ihr mit euern Vierbeinern sicher durch den Herbst.
Symbolbild Pixabay / «suedostschweiz.ch»

Es ist kalt. Die Sonne wird schwächer, sie kommt später und geht früher. Das macht nicht nur vielen Menschen zu schaffen, sondern auch unseren Haustieren. Tierschützerinnen und Tierschützer warnen vor ungeahnten Gefahren, die der Herbst für unsere verhätschelten Vierbeiner birgt. Darauf müsst ihr achten:

Katzen, die draussen unterwegs sind, verkriechen sich bei zunehmender Kälte gerne in Motorräume und Radkästen, um sich dort einzumummeln. Klopft deshalb kurz auf die Motorhaube, bevor ihr ins Auto einsteigt und abfahrt. So können sich eure eigenen oder eure Nachbarskatzen verziehen, bevor Gefahr droht.

Das Auto und seine Mittelchen bieten noch eine weitere Gefahr für die Vierbeiner: Frostschutzmittel, hochgiftig für Tiere. Wenn ihr das Auto also auf den Winter vorbereitet und Frostschutzmittel einfüllt, achtet besonders gut darauf, nichts zu verschütten. Katzen fühlen sich magisch von der Flüssigkeit angezogen. Falls ihr doch was verschüttet: schnell wegwischen oder zumindest stark verdünnen.

Übrigens: Im Herbst werden viele Katzen wieder zu Stubentigern. Dann ist eine «Beschäftigungstherapie» gefragt. Deckt euch also mit Kratzmaterialien ein oder bastelt euern Lieblingen eine Klettermöglichkeit, wenn euch Wände und Sofa lieb sind.

Sichtbar in der Dämmerung

Gefährlich sind ausserdem die Dämmerungsphasen in den kalten Jahreszeiten. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sollten für sich und ihre Vierbeiner deshalb alles dafür tun, beim Spaziergang möglichst gut sichtbar zu sein. Dafür gibt es eine grosse Auswahl an Leuchthalsbändern (auch für Katzen) und reflektierenden Leinen.

Bei solchen Spaziergängen lohnt es sich auch, das Fell eures Hundes zu inspizieren. Herbstzeit ist nämlich Fellwechselzeit. Diesen Fellwechsel könnt ihr unterstützen, indem ihr euern Hund (und natürlich auch eure Katze) regelmässig kämmt. Ältere oder kranke Hunde, die kaum Unterwolle besitzen, können schnell frieren. Da ist ein Mäntelchen, das aber unbedingt genau passen sollte, keine schlechte Idee.

Auch die Pfoten des Vierbeiners können ein wunder Punkt sein: Kontrolliert und reinigt diese nach jedem Spaziergang, denn stachelige Kastanienschalen und spitze Äste verbergen sich gerne unter grossen Laubhaufen und sind nicht auf den ersten Blick sichtbar.

Auch die Kleinsten brauchen im Herbst besondere Fürsorge: Für Meerschweinchen, Hamster und Hasen ist im Herbst und vor allem im Winter zusätzliches Vitamin C wichtig. Enthalten ist das in speziellem Grünfutter oder in Vitamintropfen. 

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