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Brieflich abstimmen und wählen wird kostenlos

Brieflich abstimmen und wählen wird kostenlos

Der Kanton Graubünden will künftig das Porto für die briefliche Stimmabgabe übernehmen. Damit möchte sie die Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen erhöhen.

Jasmin
Schnider
vor 4 Wochen in
Aus dem Leben
Die Briefmarke auf dem Abstimmungskuvert können wir uns künftig sparen.
Archiv Bild

Bisher hatten Bündner Stimmberechtigte auf nationaler und kantonaler Ebene drei kostenlose Möglichkeiten der Stimmabgabe: die Stimmabgabe an der Urne, die Stimmabgabe an einer vorzeitig von der Gemeinde bezeichneten Stelle sowie die briefliche Stimmabgabe durch den Einwurf in den Gemeindebriefkasten.

Wie die Bündner Regierung am Dienstag mitteilt, soll neu auch die briefliche Stimmabgabe kostenlos werden. Damit setzte die Regierung den Auftrag Hug des Grossen Rats um, welcher ihr in der Oktobersession 2019 zugetragen wurde. 

Künftig vorfrankierte Stimmunterlagen

Die Stimmunterlagen für nationale, kantonale wie kommunale Abstimmungen und Wahlen sollen durch die Gemeinden im Voraus mit einer A-Frankatur versehen werden. So können die Stimmberechtigten bis am Freitag vor dem Urnengang kostenlos per Post abstimmen oder wählen.

Die A-Frankatur sei auf einem Data-Matrix-Code unter der Adresse hinterlegt. Aufgrund dieses Codes könnten die effektiven Portokosten eruiert werden, so der Kanton. Die Portokosten übernehme der Kanton.

Der Data-Matrix-Code ist ein Barcode, der aus schwarzen und weissen Kästchen besteht, die meistens in einer Form quadratisch angeordnet sind. Wird der Code gescannt, werden Daten elektronisch erfasst und dann weiterverarbeitet. Die Data-Matrix-Codes sind vergleichbar mit den bekannten QR-Codes.

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