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Tausch von geschützten Boas am Genfer Zoll verhindert

Tausch von geschützten Boas am Genfer Zoll verhindert

Die Schweizer Zollbehörden haben in Genf zwei Männer bei einem Tauschgeschäft mit Schlangen festgenommen. Die beiden Halter hatten keine Cites-Zertifikate für die geschützten Boas.

Agentur
sda
12.08.21 - 13:14 Uhr
Aus dem Leben
Die beim Genfer Zoll aufgespürten Boas gehören zu den geschützten Arten. (Archivbild).
Die beim Genfer Zoll aufgespürten Boas gehören zu den geschützten Arten. (Archivbild).
KEYSTONE/EPA/JASON HEAD HO

Bei den festgenommenen Schlangen-Haltern handelt es sich um einen 23-jährigen in der Schweiz wohnhaften Ägypter und einen 21-jährigen Franzosen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte. Mitarbeiter der Zollverwaltung ertappten die Männer eine Woche zuvor, als sie auf dem offiziellen Gelände des Zollamtes Chancy Schlangen tauschen wollten.

Der Franzose war im Besitz einer kolumbianischen Boa constrictor imperator und einer Salomon-Boa, die zu den durch die Washingtoner Konvention geschützter Arten (Cites) gehört. Der Ägypter war im Besitz zweier kolumbianischer Boa constrictor, zweier Boa Constrictor Crawl Cay und einer Phyton Regius. Laut den Zollbehörden behauptete er, die Schlangen über eine Kleinanzeige von Privatpersonen in der Schweiz gekauft zu haben.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ordnete die sichere Unterbringung der Schlangen an.

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