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Mit dem Velo dem Inn entlang

Mit dem Velo dem Inn entlang

Kinder und Jugendliche aus dem Engadin, Tirol und aus Bayern sind für das grenzüberschreitende Projekt «Move Inn now» mit dem Velo unterwegs. Es geht um die ökologische Bedeutung des Alpenflusses.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Zwei Wochen am Alpenfluss: Bei der Velotour am Inn geht es um die ökologische Bedeutung des Inns und den Austausch zwischen den Anrainerstaaten.
Pressebild

Der Startschuss für die Velotour des Projekts «Move Inn now» fiel am Donnerstagmorgen in Samedan. 40 Kinder und Jugendliche schwangen sich gemäss einer Mitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung auf die Sattel und fuhren los. 

Organisiert hat die Velotour der Schweizer Vorsitz der Alpenkonvention gemeinsam mit der Fundaziun Pro Terra Engiadina, der WWF Österreich und Jugend- und Sportorganisationen aus dem Unterengadin. Das erklärte Ziel: den insgesamt 80 Teilnehmenden die ökologische Bedeutung des Alpenflusses Inn näher zu bringen. Sie sollen sie für alpine Ökosysteme und eine klimafreundliche Mobilität in den Alpen sensibilisiert werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Drei Etappen

Auswirkungen des Klimawandels und der Verlust der Artenvielfalt würden nicht an den Grenzen Halt machen, schreibt das Bundesamt weiter. Deshalb sei eine enge Zusammenarbeit der Anrainerstaaten beim Schutz von Alpenflüssen sinnvoll. Und so fahren die Kinder und Jugendlichen aus Samedan drei Tage bis San Niclà im Unterengadin, wo sie von der nächsten Velogruppe aus dem Tirol abgelöst werden. Das erfolgt symbolisch mit der Übergabe eines Staffelstabs, wie es weiter heisst. Die dritte Etappe führt eine bayerische Gruppe von Altötting nach Passau. Das Projekt am Inn soll nächstes Jahr auf weitere Alpenflüsse in allen Alpenländern ausgeweitet werden. (so)

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