Charta des Parks ist in Konsultation
Ende Jahr stimmen die neun Gemeinden des Naturparks Beverin über die Verlängerung des Parkvertrags ab. Die Vernehmlassung läuft.
Ende Jahr stimmen die neun Gemeinden des Naturparks Beverin über die Verlängerung des Parkvertrags ab. Die Vernehmlassung läuft.

Seit 2013 trägt der Naturpark Beverin das Label «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung». Dabei soll es auch von 2023 bis 2032 bleiben: Im kommenden Jahr will der Parkverein als Trägerschaft beim Bund das Labelgesuch für die zweite Betriebsphase einreichen. Bis Ende des laufenden Jahres müssen deshalb die neun Parkgemeinden Andeer, Ferrera, Muntogna da Schons, Rheinwald, Rongellen, Safiental, Sufers, Tschappina und Zillis-Reischen über ihren Verbleib im Park entscheiden und einer Verlängerung des Parkvertrags zustimmen. Dieser befindet sich aktuell ebenso in der Vernehmlassung wie die weiteren Dokumente der Naturpark-Charta, die der Verein beim Bundesamt für Umwelt einreichen muss: eine Evaluation der ersten Betriebsphase und der Managementplan des Parks bis 2032. Die Dokumente sind einsehbar unter naturpark-beverin.ch/charta.
Das Label ermöglicht die Finanzierung der Vereinstätigkeit, wie aus einer Medienmitteilung des Parks hervorgeht; massgeblich geht es dabei um Beiträge von Bund (50 Prozent) und Kanton (25 Prozent); der Rest wird aus Eigenmitteln der Parkträgerschaft bereitgestellt. Für die Jahre 2020 bis 2024 habe man ein Budget von jährlich 3,03 Millionen Franken generieren können, heisst es in der Mitteilung, dies bei Gemeindebeiträgen von insgesamt 73’000 Franken im Jahr.
Über die Inhalte der Abstimmung sowie über die Ziele und Visionen des Parkvereins für die kommenden zehn Jahre wird am Dienstag, 17. August, um 20.15 Uhr in der Andeerer Mehrzweckhalle informiert. Die gesamte Einwohnerschaft des Parks und alle Interessierten sind dazu eingeladen. Bis Mitte August läuft gemäss Mitteilung auch die Vernehmlassung zur Charta.
Jano Felice Pajarola berichtet seit 1998 für die «Südostschweiz» aus den Regionen Surselva und Mittelbünden. Er hat Journalismus an der Schule für Angewandte Linguistik in Chur und Zürich studiert und lebt mit seiner Familie in Cazis, wo er auch aufgewachsen ist. Mehr Infos