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Feststimmung an den Firmungen

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit: Ein wiederum grosser Jahrgang junger Katholiken empfing in drei mitreissenden Festmessen das Sakrament der Firmung.

Davoser
Zeitung
02.07.21 - 17:00 Uhr
Aus dem Leben
Glückliche Gesichter nach einer der drei Firmungen: Die festlich «herausgeputzen» Firmlinge mit ihren Firmurkunden vor der Herz-Jesu-Kirche.
Glückliche Gesichter nach einer der drei Firmungen: Die festlich «herausgeputzen» Firmlinge mit ihren Firmurkunden vor der Herz-Jesu-Kirche.
zVg

«Feiern können die Davoser Katholiken», war von einer Firmpatin aus dem Unterland nach der Firmung zu hören. Und in der Tat: Am Wochenende wurde alles aufgeboten, was die Schönheit und Fülle der katholischen Festliturgie zu bieten hat, damit die Firmlinge mit ihren Paten, Eltern, Kollegen und zahlreichen Gästen einen unvergesslichen Ehrentag erleben konnten. Schulleiter Marco Schneider an der Orgel sorgte mit Solist Nago Koite vom Internat für einen gelungenen musikalischen Rahmen. Und die Firmlinge präsentierten sich in Hochform. Es war spürbar, mit welchem Enthusiasmus sie bei der Sache waren. Ob die persönlichen Gruss-und Dankesworte, die Gebete, Meditationen, Fürbitten und die ganz besondere Stimmung: Das «Ja» der Firmlinge zu Gott und zur Gemeinschaft der katholischen Kirche fand einen eindrücklichen Widerhall. Das spürte auch der hohe Gast vom Benediktinerkloster Disentis, Abt Vigeli Monn OSB, der im Auftrag des Churer Bischofs die Firmungen durch Handauflegung und Chrisamsalbung am Sonntag in der Herz-Jesu-Kirche spendete. «Die Begeisterung und der Zusammenhalt von Alt und Jung, wie ich es immer wieder in eurer Davoser Pfarrei erlebe, stecken einfach an», waren seine Worte. Entsprechend mitreissend war dann auch die Predigt des Firmspenders, in der er die Bedeutung der Firmung in klaren und auch humorvollen Worten heraushob. Am Ende der Feiern kam immer wieder Applaus auf; auch, um Pfarrer Kurt Susak zu danken, der seit Jahren für die gelungene Firmvorbereitung verantwortlich ist. Das Engagement zahlt sich aus. Mit ihm fahren in der ersten Sommerferienwoche 44 Jugendliche in die ewige Stadt Rom, um Weltkirche, Kultur, die Schweizergarde, den Papst und Freude als lebendige junge Glaubensgemeinschaft zu erleben.

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