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Bündner überzeugen bei Schweizer Jugend Forscht

Bündner überzeugen bei Schweizer Jugend Forscht

Fünf Jugendliche aus Graubünden haben am virtuellen Finale des landesweiten Wettbewerbs von Schweizer Jugend Forscht teilgenommen. Zwei der Arbeiten überzeugten die Jury und gewannen Sonderpreise.

Südostschweiz
vor 5 Monaten in
Aus dem Leben
Der 2002 geborene Noa Sendlhofer aus St. Moritz konnte die Jury mit seinem Technikprojekt überzeugen.
SCHWEIZER JUGEND FORSCHT/SJF.CH

Bei Schweizer Jugend forscht können Jugendliche aus Mittel- oder Berufsschulen ihre wissenschaftliche Arbeit oder ihr Projekt einer Fachjury und der Öffentlichkeit präsentieren. Im Finale des Wettbewerbs präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun zwei Tage lang ihre Arbeiten vor Experten aus der ganzen Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Coronabedingt auf virtuellem Weg.

Auch fünf Bündner Jugendliche waren bei der Preisverleihung am Samstag dabei und haben nicht nur eines der drei Prädikate (gut, sehr gut, ausgezeichnet) erhalten, die mit einem Geldbetrag dotiert sind. Zwei von ihnen konnten auch Sonderpreise abräumen, die es ihnen ermöglichen, ins Ausland zu reisen und beispielsweise die Schweiz bei internationalen wissenschaftlichen Wettbewerben zu vertreten.

Sieben Bündner am Final

Zu den Bündner Teilnehmenden gehört Noa Sendlhofer aus St. Moritz. Sein Projekt «Entwicklung und Bau eines low cost Sechs-Achsen-Roboterarmes» wurde mit dem Prädikat «hervorragend» ausgezeichnet und erhielt den Sonderpreis der Gebauer Stiftung. Damit kann er am weltweit grössten Projektwettbewerb für Nachwuchsforschende in den USA teilnehmen, dem Regeneron International Science and Engineering Fair.

Ebenfalls einen Sonderpreis erhielt das Projekt «Examination of residential waste to determine reusable and recyclable proportions and their ecological impact» von Anna Stricker aus Davos. Mit dem Prädikat «sehr gut» und dem Sonderpreis «Sail and Explore» kann sie an einer einwöchigen Expedition um die Azoren teilnehmen.

Weiter konnte auch Gaia Bignasca aus Roveredo einen Sonderpreis mit nach Hause nehmen. Ihre Studie in Lostallo zielte darauf ab, Substanzen im Grundwasser zu analysieren «Ecological impact of the Tec Bianch landfill: enrichment of routine analysis and discussion of critical points»

Von insgesamt 95 Projekten erhielten 14 das Prädikat «gut», 54 «sehr gut» und 27 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten wurden Bargeldpreise im Gesamtwert von knapp 100’000 Franken vergeben, wie es heisst.

Zudem erhielt der Haldensteiner Kanies Sivakumar für sein Projekt «Nachweis von Antibiotika-resistenten Bakterien an der Bündner Kantonsschule» das Prädikat «gut». Dasselbe Prädikat erhielt die Arbeit «Auswirkungen von Mikroplastik auf Bronchialepithelzellen» von Julian Virchow aus Davos. Mit «sehr gut» ausgezeichnet wurde das Projekt von Andri Gitz aus Malans mit dem Titel «Effects of physical and mental stress on heart rate variability». Davide Giacometti aus Promontogno erhielt für sein Projekt «Benefits of natural antioxidants in sunscreens» die Auszeichnung gut. (rac)

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