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Chur bekommt seine «Felsenbar» zurück

Chur bekommt seine «Felsenbar» zurück

Im Welschdörfli war in den vergangenen Monaten nichts los? Der Schein trügt: In der Churer Ausgangsmeile tut sich grad so einiges. Es geht um das «Nikki’s» und das Revival eines altbekannten Namens.

Simone
Janz
vor 5 Monaten in
Aus dem Leben
Felsenbar Welschdörfli
Das «Nikki's» ist Geschichte: Bald soll das Lokal im Welschdörfli wieder «Felsenbar» heissen.
Yanik Buerkli / ARCHIV

Der Fassaden-Schriftzug der «Felsenbar» prangt noch immer am Eingang des Churer Welschdörflis, der Ausgangsmeile der Stadt. Das Traditionslokal hat mit dem Besitzerwechsel vor zwei Jahren den neuen Namen «Nikki’s» erhalten. Die Erinnerung an die «Felsenbar» ist geblieben. Seit der behördlichen Schliessung im Zuge der Corona-Massnahmen im letzten Dezember läuft dort, wie in der ganzen Partystrasse, nichts mehr. Doch das täuscht. Die ehemalige «Felsenbar» hat nämlich mitten in der Pandemie einen neuen Besitzer erhalten: Der gebürtige Churer Marco Diener hat das Lokal übernommen. Unter seiner Regie soll das Partylokal wieder «Felsenbar» heissen.

«Es ist wichtig, dass dieser Name nach Chur zurückkommt», sagt Diener. «Die ‹Felsenbar› hat Tradition.» Der neue Besitzer hat sich in der Zürcher Clubszene in den vergangenen zehn Jahren mit seinem Eventlabel Terrazza und dem Club «Space Monki» einen Namen gemacht. Er wolle etwas Neues nach Chur bringen, sagt Diener. Eine Club- und Eventlocation soll die neue Felsenbar werden, zugänglich für Gross und Klein. Auch «After-Work»-Events sind gemäss Diener geplant.

Eine Clubübernahme mitten in der Coronakrise scheint ziemlich gewagt. «Ja, es ist mutig», sagt Diener dazu. «Aber jetzt ist die beste Zeit dafür. Ich habe in der Corona-Break Zeit gehabt, mich kreativ neu zu entfalten. Dabei habe ich festgestellt, wo meine Wurzeln sind.» Über das neue Erscheinungsbild und die Umbaupläne will der neue Clubbesitzer noch nicht zu viel verraten. Die Planung sei noch nicht final, sagt er. Vom Stil her solle es aber in Richtung Industrial Chic gehen. Das heisst: Rohe Wände, viel Metall, unbearbeitetes Holz, vielleicht sogar Rohre an der Decke. Diener verweist Interessierte auf das Instagram-Profil der neuen «Felsenbar». «Dort halten wir die Leute auf dem Laufenden.»

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So lässig👍 Felsenbar das klinkt doch schon nach Fun und schöne Abende . Für die älteren Churer Memories Zuerst ins .Wimpy 🙈dann in Ausgang Erste Liebe und auch Liebeskummer ☺️ Gut wenn es dann eine „felsige „ Bar hatte😂 Aber nun auch für die junge Generation tolle Events. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg. Tonny und Heinz Schmied

Ich meine, dass mein Paps das Signet gemacht hat in den 70er/80er Jahren. Das gehört an diese Wand, inkl. die Bar, wo wir während der Kanti kaum das notwendige Kleingeld hatten, ein Bier zu trinken.

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