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Bis Ende Juni sollen alle impfwilligen Bündner einmal geimpft sein

Bis Ende Juni sollen alle impfwilligen Bündner einmal geimpft sein

Bis Ende Juni sollten alle Impfwilligen in Graubünden ihre erste Coronaimpfung erhalten. In den kommenden Wochen rechnet der Kanton mit grösseren Lieferungen von Impfdosen.

Südostschweiz
vor 2 Monaten in
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Corona.Impfen.Corona Impfzentrum.Vaccine.Kranken Schwester.
Eine Dame erhält eine Impfung.
Sasi Subramaniam / Symbolbild Sasi Subramaniam

Rund 1200 Personen lassen sich aktuell pro Tag in Graubünden impfen. In der kommenden Woche wird eine Impfstofflieferung mit rund 15'000 Impfdosen erwartet. Bis Ende Juni 2021 werden rund 184'100 Impfstoffdosen geliefert. So ist aktuell davon auszugehen, dass bis Ende Juni alle Impfwilligen im Kanton eine Erstimpfung erhalten haben, wie der Kanton Graubünden mitteilt.

Die Impfzentren hätten sich in den letzten Wochen auf grössere Kapazitäten vorbereitet und seien gerüstet, diese Mengen in kürzester Zeit zu verimpfen. Um die Planung zu verbessern, wird der Impfplan angepasst. Neu werde die Bevölkerung nach Altersgruppen priorisiert, heisst es in der Mitteilung. So könne sichergestellt werden, dass die exponierten Gruppen (Gesundheitspersonal im Kontakt mit besonders gefährdeten Personen) sowie jene mit leichteren chronischen Erkrankungen (vorwiegend Personen über 45 Jahre) rasch ihren Impfschutz erhalten. Zudem erhält das Gesundheitspersonal einen prioritären Zugang zur Impfung.

Voranmeldung für alle ab 45-Jährigen möglich

Um einen reibungslosen Ablauf der Impfung von zehntausenden Bündnerinnen und Bündnern aus der Altersgruppe der 16- bis 65-Jährigen zu gewährleisten, wird diese Gruppe in Untergruppen eingeteilt, welche jeweils zehn Jahrgänge umfasst.

Das Gesundheitspersonal sowie Personen ab 45 Jahre können sich ab Donnerstag, 8. April für eine Impfung voranmelden, wie es weiter heisst. Dies sei nötig, um die grösste Impfaktion in der jüngsten Bündner Geschichte in Zusammenarbeit mit den Impfzentren planen zu können. Die Vergabe der Impftermine erfolge nicht sofort – es können Wartezeiten von bis zu 2,5 Monaten entstehen. Die Priorisierung bei der Vergabe der Impftermine erfolgt nun aufgrund des Alters. Personen mit schweren chronischen Vorerkrankungen sowie über 75-Jährige werden aber weiterhin priorisiert.

Impfwillige über 80-Jährige mehrheitlich geimpft

Die Impfstoffmenge war besonders beim Start der Impfkampagne im Januar begrenzt. Darum hat der Kanton Graubünden den Impfplan entlang der von der Eidgenössischen Impfkommission vorgeschlagenen Priorisierung aufgebaut und umgesetzt. Die grosse Mehrheit der ersten drei Gruppen (Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen, über 75-Jährige, Personen mit schweren chronischen Erkrankungen) hat ihren Impftermin erhalten. Zudem wurden praktisch alle über 80-Jährigen, die sich über die Plattform angemeldet haben, geimpft (entspricht rund 53 Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre). Aktuell werden Personen über 75 Jahre und Personen mit schweren chronischen Erkrankungen sowie die 65- bis 74-Jährigen zu den Impfterminen aufgeboten. (so/mas)

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Wie können sich die 45jährigen anmelden , wenn wir über 65 noch nicht eimal einen Termin haben? der Kanton GR hinkt weit hinten nach und die Idee, dass bis Ende Juni aufgeräumt sein soll, ist illusorisch! ich bin enttäuscht

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