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In Chur starten die freiwilligen Schultests

In Chur starten die freiwilligen Schultests

Um den Präsenzunterricht weiterhin zu gewährleisten, führt die Stadtschule Chur zusammen mit dem Kanton in Primarschulen und Kindergärten freiwillige Corona-Selbsttests durch.

Südostschweiz
vor 1 Woche in
Aus dem Leben
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Schulbetrieb sicherstellen: In Chur werden ab Mittwoch die Schülerinnen und Schüler regelmässig auf Corona getestet. Hier ein Symbolbild vom Massentest in St. Moritz.
Nadja Guetg

Die Stadtschule Chur startet einen Pilotversuch: In Zusammenarbeit mit dem Kanton sollen ab dem 17. Februar in allen 37 Kindergärten und den ersten beiden Primarstufen der elf Primarschulen freiwillige Coronatests durchgeführt werden. Dies schreibt die Stadt Chur in einer Medienmitteilung. Damit soll der Präsenzunterricht an den Schulen sichergestellt werden. Ausserdem erhofft man sich, dass man die einschränkende Maskenpflicht für Kinder wieder aufheben und Infrastruktur wie Sportanlagen für Drittnutzende wieder geöffnet werden kann.

Das Interesse an den freiwilligen Tests ist gross, wie es vonseiten der Stadt Chur heisst. Von 1156 Kindern wurden 1071 von den Erziehungsberechtigten angemeldet, was mehr als 92 Prozent entspricht. Bei jenen, die sich nicht an den Tests beteiligen, handelt es sich zum Teil um Kinder, die in den vergangenen drei Monaten bereits einmal positiv getestet wurden.

Die Tests werden mittels sogenannter Gurgeltests (PCR-Speicheltests) bei den angemeldeten Kindern, aber auch Lehrpersonen und weiteren Mitarbeitenden, durchgeführt und finden einmal wöchentlich statt. Die Stadt Chur hofft, nach der ersten Woche die Testkapazitäten erhöhen und auch die höheren Schulstufen in das Projekt einbinden zu können. (sot)

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Von freiwillig kann hier nicht die Rede sein. Eltern , die ihre Kinder nicht testen lassen wollen müsse diese in Quarantä e zuhause behalten. Wie wollen Sie einem fünfjährigen erklären, dass er nicht in den Kindergarten darf? Wad soll eine arbeitstätige Mutter machen, die ihr Kind nicht in die Kita bringen darf. Was bitte sehr ist hier "freiwillig"?

Bin ich der genau gleichen Meinung! Mein 6-jähriger Sohn wird wohl die nächsten Monate zu Hause bleiben dürfen, da die Testungen wie ein Roulette Spiel sind. Die Fehlerquote ist so hoch, nebendem kann der Test eine aktuelle Erkrankung von Antikörpern nicht unterscheiden. Sprich, es wird dauernd ein Kind positiv sein. Testen, testen, testen..so die Devise. Die Zahlen springen hoch und der Bundespapi darf seinen Dauerlockdown durchsetzen. Aber das Volk will ja nichts riskieren..“Ich mues jo go schaffe...“
Die Verantwortung für das eigene Leben und eigene Kinder schön abgeben, so wird auch für dich entschieden, wie du zu leben hast. Et Voila!

Durch die Öffnung von Schulen, Läden etc. wird die Lage schnell wieder ausser Kontrolle geraten. Bei einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen helfen keine Hygienekonzepte. Das wird man auf die harte Tour lernen und in einigen Wochen wieder im Lockdown stecken.

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