×

Beruflich weiterkommen trotz Corona-Pandemie

Das Kompetenzzentrum MKS in Sargans bietet erfolgreich berufsbegleitende Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen an - dies auch während der Pandemie. Ein Einblick deckt das Erfolgsrezept auf.

Leben & Freizeit
Sponsored Content
08.02.21 - 00:00 Uhr
Erfolgreich: Yannick Chevalley (rechts) nimmt den Swiss Marketing Award entgegen. Pressebild
Erfolgreich: Yannick Chevalley (rechts) nimmt den Swiss Marketing Award entgegen. Pressebild

Er erzielte das viertbeste Resultat im Bereich Verkauf unter 450 Absolventinnen und Absolventen der ganzen Schweiz. Er erhielt einen Swiss Marketing Award für den besten Abschluss im Prüfungsteil «Verkauf Umsetzung». Er, das ist Yannick Chevalley aus Trübbach, der seit Herbst 2020 den eidgenössischen Fachausweis für Verkaufsfachleute in der Tasche hat. Seinen Erfolg verdankt der junge Mann nicht nur seiner eigenen Disziplin, sondern auch der MKS in Sargans, an der er die Weiterbildung zum Verkaufsfachmann abgeschlossen hat.

Die Schule bietet Weiterbildungen in den Bereichen Verkauf, Marketing, Human Resources (HR), Finanzen und General Management an. Weitergebildet werden Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, jedoch durch eine Weiterbildung den nächsten Karriereschritt angehen wollen, wie Oliver Rieder, Mitglied der Unternehmensleitung, erklärt. «Dabei stehen Spezialisierung und Praxisbezug im Zentrum», sagt er weiter. Dies ist dann auch einer der Gründe, wieso sich interessierte Personen für die MKS entscheiden würden. «Weiterbildungen werden an vielen Schulen angeboten. In was man ausgebildet wird, ist an allen Orten ähnlich. Wie man jedoch ausgebildet wird, ist unterschiedlich.»

Das Wie ist auch der Grund, wieso sich Yannick Chevalley für die MKS entschieden hat. «Die Weiterbildung ist sehr praxisorientiert und persönlich», sagt der Absolvent. Er könne das Gelernte im Berufsalltag anwenden und es helfe ihm, vernetzter und zielorientierter zu arbeiten, erklärt er weiter.

Als Yannick Chevalley die Weiterbildung zum Verkaufsfachmann 2019 begann, war er auch beruflich bereits im Vertrieb tätig. Nur genügte ihm das noch nicht. «Auch wenn oder gerade weil man sich in seiner Tätigkeit auskennt, gibt es immer zahlreiche interessante Dinge zu lernen. Deshalb wollte ich mehr», erinnert er sich. Der heutige Verkaufsfachmann begab sich also auf die Suche nach einer geeigneten Weiterbildung. Auch wenn er immer gerne zur Schule ging, kam für ihn ein rein theoretisches Studium nicht infrage. «Theorie und Praxis sind bekanntlich zwei paar Schuhe», sagt er. Die MKS war für ihn deshalb die perfekte Partnerin.

Das Kompetenzzentrum in Sargans ist darauf ausgerichtet, in kleinen Klassen Kompetenzen zu vermitteln, die im Berufsalltag angewendet werden können. Unterrichtet werden die Teilnehmenden von Lehrpersonen, die selber im jeweiligen Bereich tätig sind und Erfahrung mitbringen. Die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen geschehe auf Augenhöhe, findet Yannick Chevalley. Auch Oliver Rieder betont, dass die persönliche Beratung und Begleitung zentral seien. «Doch auch wenn wir die Studierenden begleiten, ist die Weiterbildung kein Selbstläufer. Es wird viel Eigeninitiative und Disziplin verlangt», betont er.

Das sieht auch Yannick Chevalley so. «Alle in meiner Klasse arbeiteten während der Weiterbildung 100 Prozent. Da brauchte es schon Disziplin, um zusätzlich noch zwei Abende pro Woche die Weiterbildung zu besuchen und auch am Wochenende im Selbststudium zu lernen», sagt er. Den Verzicht auf Freizeit nahm der junge Mann jedoch gerne in Kauf, denn dank des klaren und modernen Lehrplans der MKS habe er sein Ziel immer vor Augen gehabt.

Geplant gewesen wäre, dass Yannick Chevalley seine Weiterbildung im Frühling 2020 abgeschlossen hätte. Wegen Corona wurden die Prüfungen jedoch abgesagt. Und das zehn Tage vor Prüfungsbeginn. «Das war ein Schock», erinnert sich der Verkaufsfachmann. «Wir waren bereit. Wir befanden uns mitten in der intensiven Schlussphase mit vielen Simulationen und Fallstudien und wollten nun unser Können unter Beweis stellen», sagt er. Und dann die Absage. Wenig später folgten dann die Ersatzdaten für den Herbst 2020. «Für uns bedeutete dies zuerst einmal eine Pause vom Lernen», so Yannick Chevalley. Doch bereits im Frühsommer sei die MKS auf die Klasse zugekommen und hätte die Prüfungsvorbereitungen wieder aufgenommen. «Das motivierte, den Endspurt nochmals anzugehen», so der Absolvent. Auch wenn das alles online stattfand.

Corona hat die Digitalisierung des Weiterbildungszentrums noch weiter vorangetrieben, wie Oliver Rieder sagt. «Während der ersten Welle konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch hatten wir trotz Fernunterricht ein ausgesprochen erfolgreiches Prüfungsjahr mit Top-Erfolgsquoten. Heute sind wir sowohl in der Technologie wie auch in der Methodik des Fernunterrichts nochmals einen grossen Schritt weiter gekommen.» Neben der Digitalisierung wurde auch viel Energie in die Entwicklung des Lehrangebots gesteckt. So bietet das Kompetenzzentrum neu den Digital Marketing Manager mit IAB Zertifikat und die Generalisten Ausbildung Technische Kaufleute mit eidgenössischem Fachausweis an. Auch wurde die höhere Management Ausbildung zum HR Leiter mit eidgenössischem Diplom ins Programm aufgenommen. «Eine Weiterbildung gerade in einer Zeit wie jetzt ist eminent wichtig, um die eigene berufliche Zukunft zu sichern», betont Oliver Rieder. Wer weiss, vielleicht werden so also schon bald die nächsten Verkaufsfachleute, HR Leiterinnen, Finanzfachleute und Digital Marketing Manager die Arbeitswelt erobern.

Promoted Content von
Mehr zu Leben & Freizeit MEHR