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«Ab Alter 50 spricht nichts dagegen, sich impfen zu lassen»

«Ab Alter 50 spricht nichts dagegen, sich impfen zu lassen»

Pro Senectute ruft alle Menschen im Alter ab 50 Jahren auf, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Es spricht laut der Bündner Stiftungspräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf nichts dagegen.

Südostschweiz
vor 4 Monaten in
Aus dem Leben
Eveline Widmer-Schlumpf appelliert an die Senioren
Eveline Widmer-Schlumpf appelliert an die Senioren.
PHILIPP BAER

Die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation für das Alter in der Schweiz, Pro Senectute, ruft alle Menschen im Alter ab 50 Jahren auf, sich möglichst bald gegen Covid-19 impfen zu lassen. Damit leisteten sie laut einer Medienmitteilung sowohl einen Beitrag an die eigene Gesundheit, als auch an die Wirtschaft und die Generationensolidarität.

«Ab Alter 50 spricht nichts dagegen, sich impfen zu lassen», sagte alt Bundesrätin und Stiftungspräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf am Dienstag vor den Medien. Denn einerseits sei das Immunsystem ab diesem Zeitpunkt nachweislich weniger leistungsfähig, andererseits würden im Alter zusätzliche Krankheiten auftreten.

Das Impfen ab Alter 50 ist aus Sicht von Pro Senectute «ein Akt der Solidarität» mit der jüngeren und erwerbstätigen Bevölkerung, welche die Massnahmen zum Schutz der besonders gefährdeten Menschen mittrage. Seit Beginn der Corona-Pandemie war es für Pro Senectute zentral, dass ältere Menschen nicht aufgrund ihres Alters diskriminiert oder ausgeschlossen werden. Zugleich machte sich die Organisation stark für die Solidarität zwischen Jung und Alt.

«Als grösste Fachorganisation für alle Altersfragen setzen wir uns dafür ein, dass Menschen, die sich besonders vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen müssen, auch beim Zugang zu einem Impfstoff keine Nachteile haben», sagte Widmer-Schlumpf. (sda)

Die 24 kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisationen helfen bei der Kommunikation der Impfkampagne. Sie stehen der älteren Bevölkerung und deren Angehörigen telefonisch oder via nationale Infolinie 058 591 15 15 bei Fragen zur Corona-Impfung zur Seite.

Die zu Beginn der Pandemie lancierten Sofortunterstützungen für die ältere Bevölkerung hält Pro Senectute weiterhin aufrecht. Dazu zählen der Einkaufs- und Lieferdienst «Amigos» für Menschen in Quarantäne und Selbstisolation sowie weitere Dienstleistungen für zu Hause lebende ältere Menschen.

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Welche Widersprüche von Politikern. Da hiess es doch immer, die sehr aktiven rüstigen Rentner, die stetige steigende Lebenserwartung, die 70 jährigen wären heute die neuen 50 jährigen. Die heute 50 jährigen wären demnach die neuen 40 jährigen, oder gar 30 jährigen?
Und nun kommt plötzlich Frau Schlumpf und gibt zu, dass auch der heutige Mensch altert. Schluss mit der angeblich ewigen Jugend. "Denn einerseits sei das Immunsystem ab diesem Zeitpunkt nachweislich weniger leistungsfähig, andererseits würden im Alter zusätzliche Krankheiten auftreten."
Das BFS schrieb: Bis 2045 wird die Zahl der Todesfälle aber stark ansteigen, prognostiziert das Amt, und fast 100'000 pro Jahr erreichen. Also nicht erschrecken an den höheren Zahlen.
Aber wenn es nach dem Märchen der Versicherer geht können ja alle noch bis 70 chrampfen.
Die Jung FDP ist schon wieder am Stimmen sammeln für eine Initiative zur Erhöhung des Rentenalters in Salamitaktik. Und will dafür gar noch Staatshilfe, wo sie doch sonst so für Privatisierung ist.

Laut Pro Senectute und deren Bündner Stiftungspräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf - oder umgekehrt? - solle man sich Corona-Impfen lassen auch der Wirtschaft zuliebe? Ist das nicht dieselbe Wirtschaft, die gemäss Gretas und meiner Ansicht den Planeten zu Tode wachstumt und deshalb systemgewechselt werden müsste? Zudem meint Frau Schlumpf: «Ab Alter 50 spricht nichts dagegen, sich impfen zu lassen», worauf ich aus Norwegen Buh-Rufe vernehme:
https://www.tagesschau.de/ausland/corona-impfung-norwegen-101.html
23 Senioren sind bisher in Norwegen wenige Tage nach der Impfung mit mRNA-Impfstoffen gestorben. Bei 13 von ihnen wurde eine Autopsie durchgeführt. Alle 13 waren über 80 Jahre alt und gebrechlich. Trotzdem kann in allen 13 Fällen nicht ausgeschlossen werden, dass Impf-Nebenwirkungen den Tod mitverursacht haben. Das erklärte der Chef der Norwegischen Arzneimittelbehörde.
Und noch ein Update:
90-Jährige starb eine Stunde nach der Impfung
Der Fall in Weyhe hat sich in einem Seniorenheim zugetragen. Ein mobiles Impfteam hatte der 90 Jahre alten Frau den Impfstoff von Biontech-Pfizer am Mittwoch verabreicht. Etwa eine Stunde später war sie trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstorben, wie Landrat Cord Bockhop (CDU) auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz mitgeteilt hatte. Die Frau galt laut Bockhop als allgemein fit, hatte nach dem Impfen noch mit Angehörigen telefoniert und sei unauffällig gewesen.
Meine Meinung:
Dass man sogar in solch einem evidenten Fall "keinen Zusammenhang" zur Impfung sieht, sollte all jenen zu denken geben, die meinen, es bestehe der Verdacht einer Produktehaftpflicht des Herstellers oder gar eine Konzernverantwortwortungsinitiave für die Schweiz intern höchstselbst. Fehlanzeige? Oder lasen Sie schonmal Berichte, wieviele Anzeigen gegen Ärzte und Spitäler in der Schweiz in den letzten 50 Jahren sich durchsetzen konnten wegen Falschbehandlungen? Davon träumen?
https://www.youtube.com/watch?v=7g8_Nt8Q6Gs
Frau Schlumpf als Opinionleaderin?

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