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Das sind die neuen Operationssäle des Kantonsspitals Graubünden

Das sind die neuen Operationssäle des Kantonsspitals Graubünden

Am Montag hat das Kantonsspital Graubünden im Neubau vier moderne und digitalisierte Operationssäle in Betrieb genommen.

Südostschweiz
vor 8 Monaten in
Aus dem Leben

Sie sind im fünften Stock des Neubaus H1 des Kantonsspitals Graubünden (KSGR) und seit Montag in Betrieb: Vier vollintegrierte und volldigitalisierte Operationssäle, sogenannte «Hybrid-Operationssäle», wie das KSGR in einer Mitteilung schreibt. Das Besondere an diesen Sälen sei, dass Angiographie-Anlagen (beispielsweise Röntgen oder MRT) integriert seien.

Nun könne man komplexe chirurgische und interventionelle Eingriffe kombiniert durchführen, lässt sich der Departementsleiter in der Mitteilung zitieren. Heisst für Medizin-Laien: In diesen Sälen können sowohl chirurgische Eingriffe durchgeführt werden als auch solche, die über Bilder gesteuert und überwacht werden. Ein Beispiel dafür ist die Setzung eines Aorten-Stents.

Acht weitere Operationssäle kommen in fünf Jahren

Die neuen Operationssäle sind zudem mit einem sogenannten Brainlab-System ausgerüstet, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Alle digitalen Bilder, die im Operationssaal generiert würden, seien auf einer gemeinsamen Plattform integriert. Das kommt dem sogenannten «navigierten Operieren» zu Gute, wo dank der Koppelung mit vorhandenen Bildern (aus einer Computer-Tomografie zum Beispiel) präzise angezeigt wird, wo genau sich das chirurgische Instrument befindet.

Durch die moderne Technologie in den neuen Sälen soll die operative Tätigkeit der Orthopädie vom Kreuzspital an den Hauptstandort umziehen, wie es heisst. Das schaffe zusätzliche OP-Kapazitäten. Der zweite Teil des neuen Hauptgebäudes und damit auch die acht weiteren Operationssäle werden voraussichtlich 2026 fertig sein. Bis dahin wird der alte Operationstrakt noch in Betrieb sein. (jas)

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