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Einen Schneemann für das Coronavirus

Einen Schneemann für das Coronavirus

Der diesjährige Schneemann des Arosa Humorfestivals geht an das Coronavirus. Um dieser Wahl Nachdruck zu verleihen, wurde die Schneeskulptur kurz nach deren Enthüllung im Obersee versenkt. Dies als Startschuss für elf Tage digitales Humorfestival Arosa.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Tourismusdirektor Pascal Jenny mit dem eisigen Ebenbild des verhassten diesjährigen Preisträgers.
PRESSEBILD

Wer nervt, wird aus Schnee nachgebaut. Dieses Vorgehen hat am Arosa Humorfestival Tradition. So wurden in der Vergangenheit im Rahmen des Festivals schon Donald Trump, Gölä oder Sepp Blatter in dieser Form «geehrt». Im Jahr 2020 hat vor allem Eines die Schweizer gehörig genervt: das leidige Coronavirus. Aus diesem Grund gehe die diesjährige «sculpture of shame», wie der Aroser Schneemann auch genannt wird, an das Coronavirus, schreibt das Humorfestival in einer Mitteilung. Dass die Schneeskulptur nicht einer Person, sondern einem Virus «übergeben» werde, sei eine Premiere, heisst es weiter.

Mit einer Enthüllungszeremonie der besonderen Art, wurde der Coronavirus-Schneemann am Donnerstagmorgen in der verschneiten Landschaft von Arosa symbolisch im Obersee versenkt. Ins Humorzelt schaffe es das Virus dieses Jahr sowieso nicht und auch der digitalen Ausführung des Humorfestivals könne es nichts anhaben. Am Donnerstag startet das digitale Humorfestival. Täglich werden Best-Of-Sendungen der vergangenen 28 Jahre ausgestrahlt. (mas)

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