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Kurze Transportwege dank neuem Paketzentrum

Kurze Transportwege dank neuem Paketzentrum

Seit gut zwei Wochen ist das neue regionale Paketzentrum der Post in Untervaz in Betrieb. Die Post antwortet damit auf das starke Wachstum im Onlinehandel und entlastet das grosse Paketzentrum in Frauenfeld.

Aus dem Leben
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Das Paketaufkommen steigt seit Jahren beständig an. So hat die Post 2019 148 Millionen Pakete verarbeitet, vor zehn Jahren waren es noch 110 Millionen. Einen zusätzlichen Schub verlieh dem Onlinehandel auch die Coronapandemie. Im Vergleich zum Vorjahr hat im ersten Halbjahr 2020 die Menge im Paketmarkt nochmals um 22 Prozent zugenommen.

Die Post reagiert auf diese massiven Steigerungen mit zusätzlichen regionalen Paketzentren, um die drei grossen Paketzentren in Härkingen, Frauenfeld und Daillens zu entlasten. Das neueste dieser regionalen Paketzentren wurde Anfang November in Untervaz in Betrieb genommen.

Für die Post bedeuten diese zusätzlichen Paketzentren nicht nur eine Entlastung der grossen Zentren, sondern auch kürzere Transportwege und schnellere Transportzeiten. Das wiederum verbessere die Service- und Zustellqualität für die Kundinnen und Kunden, wie Jean-Pierre Stettler, Projektleiter der Post, gegenüber «GRimpuls» erklärte. Für die Postkunden in der Region bedeutet dies, dass Pakete, die in Graubünden und im südlichen Teil des Kantons St. Gallen aufgegeben oder dort zugestellt werden, in Untervaz sortiert werden. Sie werden dafür nicht mehr ins Paketzentrum Frauenfeld transportiert.

Die Lage spricht für Untervaz

Für den Standort Untervaz für das neue Paketzentrum habe die geeginete Lage mit Autobahnanschluss gesprochen und der Umstand, dass es sich um ein Industriequartier handle, so Stettler weiter. Die Zu- und Wegfahrten führen nicht durch bewohntes Dorfquartier – ein entscheidender Faktor für einen Betrieb, bei dem vor allem Nachts Vollbetrieb herrscht.

In das neue Paketzentrum in Untervaz hat die Post rund 60 Millionen Franken investiert. Davon floss ein Grossteil, rund 80 Prozent, an regionale Unternehmen. Ausserdem wurde das Gebäude im Minergiestandard errichtet und es ist mit einer Fotovoltaikanlage ausgerüstet, die Strom für rund 200 Durchschnittshaushalte liefert.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.grimpuls.ch/aktuelles/die-paeckli-werden-jetzt-untervaz-sortiert

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